Drei IoT Stars 2018.

IoT Stars 2018 die Gewinner

v.l.n.r.: Drei CEO Jan Trionow; Claudia Zettel, Chefredakteurin futurezone.at; Jury-Vorsitzender Dr. Dietmar Trattner, Vizepräsident des Österreichischen Patentamts; Florian Bauernfeind, Autonoma; Hans Peter Buber, CEO Microtronics; Florian Haslhofer, Autonoma; Stefan Hupe, Moderation.

Internet of Things Wettbewerb für junge Tüftler und Entwickler.

Im Internet of Things stecken unendlich viele Möglichkeiten, um mit einer digitalen Lösung unser Alltagsleben auf die eine oder andere Art zu erleichtern. Die Frage ist: Wer hat nicht nur die kreative Idee sondern schafft es, diese auch umzusetzen und ein neues IoT-Service zum Leben zu erwecken? Deshalb wurde der Werttbewerb IoT Stars 2018 ins Leben gerufen.

IoT Stars 2018

1.Platz für Projekt „Autonoma“ aus Linz.

Im Mai 2018 konnten sich drei Teams aus Linz, Wien und Graz gegen starke Konkurrenz durchsetzen.

Das Projekt Autonoma von zwei Studierenden der Johannes Kepler Universität Linz überzeugte die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Dr. Dietmar Trattner, Vizepräsident des Österreichischen Patentamts, mit einer modularen Lösung zur Umfeldsteuerung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Platz zwei konnte sich das Wiener Team von Obono für ihr Kundendisplay zur rechtskonformen Erteilung elektronischer Belege sichern, mit dem sie die Flut giftiger Kassenzettel eindämmen wollen.

Platz drei ging an zwei Doktoranden aus Graz, die mit ihrer App „Frost Alarm“ eine pfiffige Lösung für versäumte Termine aufgrund vereister Autoscheiben entwickelt haben.

„Die Teilnahme am IoT Stars Wettbewerb war für uns eine tolle Möglichkeit, unser Projekt Autonoma das erste Mal vor einer fachkundigen Jury zu präsentieren. Umso mehr freuen wir uns, gleich den ersten Platz erreicht zu haben. Wir fühlen uns durch das positive Feedback und die vielen spannenden Kontakte für die Zukunft bestärkt und möchten das Preisgeld verwenden, um das Projekt weiter voranzutreiben.“

Florian Bauernfeind und Florian Haslhofer, Autonoma

Die Gewinner-Projekte im Detail.

1. Platz: Autonoma. Umfeldsteuerung für beeinträchtigte Menschen.

Für Personen mit Beeinträchtigungen, die zuhause oder in Einrichtungen betreut werden, gestaltet sich die Bewältigung des Alltags häufig als herausfordernd. Diese Menschen sind auf spezielle Technologien angewiesen, um etwa Türen automatisch zu öffnen, das Licht einzuschalten oder den Fernseher zu bedienen.

Autonoma ist eine funktionsfähige Lösung, die beeinträchtigte Menschen im Alltag unterstützt, beispielsweise durch angepasste Steuerungen. Im Rahmen des Projektes wurden Prototypen für Hardware und Software entwickelt und fertiggestellt. Durch die modulare Bauweise und Flexibilität der Gehäuse durch 3D-Druck kann individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen eingegangen werden. Die Autonoma Cloud bietet zudem Schnittstellen, wodurch Sprachsteuerungen oder existierende Smart-Home-Steuerungen schnell angebunden werden können.

2. Platz: Obono. Kundendisplay für elektronische Belege.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass jedem Kunden ein Beleg in die Hand gedrückt wird und dieser auch bis vor die Geschäftsräumlichkeiten mitzunehmen ist (§132a (5) BAO). Das führt zu einer Flut von meist phenolhaltigen Kassenzetteln, welche aufgrund der verwendeten Chemikalien nicht als Papiermüll entsorgt werden können.

Im Zeitalter der Digitalisierung sollte es bessere, modernere und ressourcenschonendere Wege geben, um Belege an Kunden auszuhändigen: Das fiskale Aufzeichnungssystem „obono Fiskal Service“ (OFS) erfasst Belege aus Point of Sales (POS) oder ERP-Systemen. Die im Rahmen des Wettbewerbs von den Wiener Studenten Simon Tragatschnig, Philipp Paulweber, Azra Music und Patrick Gaubatz entwickelte Software ist in der Lage, für einen im OFS erfassten Beleg einen QR-Code anzuzeigen. Wird dieser QR-Code z.B. mit einem Smartphone gescannt, so wird der elektronische Beleg aus dem OFS auf dem Smartphone angezeigt. Der Empfänger kann dann durch Knopfdruck bestätigen, dass der Rechnungsbeleg entgegengenommen worden ist.

3. Platz: FutureTech Frost Alarm.

Wenn die Temperatur in den kühleren Jahreszeiten nachts unter 0°C fällt, vereisen oft die Windschutzscheiben von Autos, die im Freien parken. Wer frühmorgens unter Zeitdruck aufsteht, plant aber vielfach nicht genug Zeit zum Enteisen des Autos ein. Das kostet wertvolle Zeit und Nerven und es fehlen oft genau diese Minuten um noch pünktlich zum ersten Termin zu kommen.

Frost Alarm von den beiden Grazer Doktoranden Ines Wöckl und Alexander Rech ist eine Smartphone-Applikation, die dazu beitragen soll, dass Fahrzeugbesitzer trotz Freikratzen der vereisten Windschutzscheibe noch rechtzeitig zum ersten morgendlichen Termin kommen. Die App kommuniziert mit der 3IoT-Box, welche im Fahrzeug platziert wird. Temperatur und Feuchtigkeit werden laufend aufgezeichnet und online abgespeichert. Bei Unter- bzw. Überschreitung festgelegter Temperatur- bzw. Feuchtigkeitsgrenzen passt die App den integrierten Wecker so an, dass nach dem Aufstehen noch genügend Zeit zum Freikratzen der Scheiben bleibt.

In Zusammenarbeit mit:

Logo österreichisches Patentamt
Logo Futurezone

Das könnte Sie auch interessieren:

Fragen? Hier entlang!
Haben Sie Feedback zu unserer Webseite?