Sport trifft Business mit Alexander Wurz
Sport trifft Business

Sport - quo vadis?– Mai 2017, Wien.

3Business

Wie die Digitalisierung den Sport verändert.

Unter diesem Motto trafen sich Partner und Kunden von Drei zum diesjährigen Event der Reihe „Sport trifft Business“ am 22. Mai 2017 im Wiener Museumsquartier. Die ehemalige Skirennläuferin Alexandra Meissnitzer führte durch den Abend und begrüßte eine hochkarätige Talkrunde am Podium: Formel 1 Pilot und Testfahrer Alexander Wurz, der Leiter der ORF-Sportredaktion Mag. Hans Peter Trost und 3CCO Rudolf Schrefl diskutierten über die Rolle der Digitalisierung im Sport.

Digitale Technologie nicht mehr wegzudenken.

Seit seinem Start in der Formel 1 im Jahr 1996 hat Alexander Wurz einige Entwicklungen miterlebt. Heute ist digitale Technologie aus dem Rennsport nicht mehr wegzudenken, vor allem für die Analyse von Fahrer und Auto leistet sie einen entscheidenden Beitrag. Dabei wird jeder gefahrene Zentimeter genauestens dokumentiert und unglaubliche Mengen an Daten gesammelt, die dann Basis für weitere Optimierungen sind. Für den Formel-1-Experten ist dadurch einerseits der Anspruch an den Rennsport gestiegen, andererseits birgt es auch Erleichterungen. „Im Zweikampf zählt letztendlich aber nur Mensch gegen Mensch. Als Pilot ist man immer noch in der realen Welt und das ist sehr schön und aufregend.“

Kameras sind heute mit SIM-Karten ausgestattet.

Auch der Leiter der ORF-Sportredaktion Mag. Hans Peter Trost begleitete die Entwicklungen der vergangenen Jahre interessiert: „Die Zeiten, in denen man mit Filmrollen zu Sportevents anreisen musste sind zum Glück vorbei.“ Im Bereich der Echtzeitübertragung setzt sich auch zunehmend die „Live-view-Technik“ durch, bei der Kameras mit SIM-Karten ausgestattet werden und über Mobilfunk funktionieren. Um die dafür nötige Netzverfügbarkeit zu garantieren liegt eine große Verantwortung vor allem auch bei den Mobilfunkbetreibern. Diese nimmt man bei Drei sehr ernst, wie Rudolf Schrefl betont. Bei großen Events besuchen beispielsweise bereits im Vorfeld eigene Technikteams den Standort, um dort eine einwandfreie Netzverfügbarkeit zu gewährleisten. Die Netze sind in den vergangenen Jahren durch die technologische Entwicklung deutlich leistungsfähiger geworden. „Auch der LTE-Nachfolger 5G wird in Zukunft die Kommunikationszyklen noch kürzer gestalten und die Netze noch effektiver machen“, so Rudolf Schrefl.

Galerie: Ein Abend mit Alexander Wurz

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Vor- und Nachteile der Sport-Apps.

Für Alexander Wurz muss Sport trotzdem authentisch bleiben: „Die Leute wollen mit ihrem Idol mitfiebern und das muss der Sportübertragung nach wie vor erhalten bleiben.“ Um langfristig verschiedenste Generationen zu erreichen sieht er die Notwendigkeit, alte mit neuen Medien zu verbinden. Die digitale Entwicklung in der Sportbranche mit dem Hang zur Datenmaximierung sieht Hans Peter Trost allerdings kritisch: „Man läuft Gefahr, dass einige wenige Sportarten gehypt werden und andere dafür untergehen.“

Auch Sport-Apps bieten eine Reihe von Vor- aber auch Nachteilen. Jede und jeder kann diese digitalen Helfer verwenden, wodurch eine sehr große Anzahl an Personen miteinander vernetzt ist. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist einerseits motivierend und kann zu mehr Bewegung verhelfen. Andererseits ist die Gewährleistung der Datensicherheit kritisch zu betrachten und ist nicht zuletzt auch eine politische Frage.

Die größte Herausforderung.

Für Alexander Wurz liegt eine der größten Herausforderungen darin, viele Generationen auf einmal zu fesseln. Vor allem junges Publikum sei hier gut über das Smartphone und Second-Screens gut erreichbar: „Formel 1 muss hier eine Vorreiterrolle einnehmen.“

Nach dieser spannenden Podiumsdiskussion genossen die rund 200 Gäste noch die hochkarätige Gesellschaft und den abendlichen Ausklang.

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