Batman VR - der Batmananzug
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Jetzt können Sie endlich Batman werden!

Gastbeitrag von Joystick Junky

Unsere Freunde von Joystick Junky haben das neue Batman Game ausgiebigst getestet. Hier lesen Sie Ihre Meinung dazu. Viel Spaß!

Batman in der virtuellen Realität.

Nach zahlreichen Filmen und Spielen muss man sich nun endlich nicht mehr in zu große oder zu kleine Kostüme zwängen, um die Welt aus den Augen von Batman zu erleben! Mit PlayStation VR sind die Werkzeuge des dunklen Ritters zum Greifen nah, ebenso die klassischen Gegner Joker, Riddler oder Pinguin. Hier gibt es einen kurzen Eindruck in die ersten virtuellen Minuten als Bruce Wayne und Batman.

Gotham City braucht einen starken Beschützer.

Es ist ein dunkler und kalter Abend auf den Straßen von Gotham City. Und ein sehr Trauriger für den jungen Bruce Wayne, dessen Eltern gerade von einem Verbrecher ausgeraubt und erschossen wurden. In diesen Minuten schwört sich der Minderjährige, stets für die Gerechtigkeit und gegen das Böse zu kämpfen.

Im nächsten Moment wacht man als erwachsener Bruce auf dem Klavier im Wayne-Anwesen auf. Dürfte wohl eine anstrengende Nacht gewesen sein! Nach einem kurzen Plausch mit Alfred, dem treuen Butler, steigt man auch schon über den Geheimgang in die Bathöhle hinab, legt dort Handschuhe und Maske an und rüstet sich mit einem Scanner, dem Batclaw sowie dem Batarang aus, um den Verschwinden von Nightwing und Robin auf die Spur zu kommen.

Der erste Abstecher geht in die schmutzigen Straßen von Gotham City, um dort einen Mordfall zu analysieren. Mit Hilfe des Scanners wird der gesamte Mord virtuell nachgebildet, Verletzungen analysiert und Fingerabdrücke abgenommen. Eine Spur führt zum Pinguin, also heißt es kurzer Hand diesem ebenfalls einen Besuch abzustatten und Informationen "aus ihm herauszubekommen".

Der nächste Halt führt in ein Leichenschauhaus, wo mit Hilfe des Scanners Bombensplitter in Knochen und Muskelgewebe überprüft werden. Anschließend wird die Kanalisation und sogar die Irrenanstalt Arkham Asylum besucht, ehe man dem verrückten Killer gegenübersteht.

Kurze, dafür aber hochwertige Unterhaltung.

Wer Batman: Arkham VR nur schnell wegen der Story durchspielen möchte, wird dem Mörder innerhalb von zwei Stunden bereits auf die Schliche kommen. Das Virtual Reality-Spiel ist aber für wesentlich mehr ausgelegt. Nach dem erstmaligen Absolvieren der Geschichte schaltet man 30 Herausforderungen frei, welche über sämtliche Levels verstreut wurden. Hat man diese gelöst, werden neue 3D-Modelle von Figuren und interessante Biografien zu neuen und alten Batman-Charakteren, Bösewichten und Fahrzeugen freigeschalten.

Batman VR - Joker im Großformat

Gotham City sieht fantastisch aus.

Die britischen Entwickler von rocksteady haben mit Batman: Arkham VR zweifellos eines der derzeit optisch anspruchsvollsten Virtual Reality-Spiele auf die PlayStation 4 gezaubert. Der Titel besitzt den gleichen Grafikstil wie die vorherigen Konsolen-Ableger der Batman: Arkham-Reihe und vergisst dabei auch nicht auf kleine Details, wie Schweißflecken und gelbe Zähne bei Gegnern sowie realistische Körper- und Gesichtsbewegungen der Spielfiguren, die das Spiel zu so einer beeindruckenden Erfahrung machen.

Die gesamte Erfahrung ist zwar sehr kurz, wer sich aber die Mühe macht alle 30 interessanten Rätsel von Riddler zu lösen, wird auf weit mehr versteckte Geheimnisse stoßen, die man beim erstmaligen Durchgang übersehen hat.

Fazit.

Wer eine PlayStation VR sein eigen nennt, sollte sich Batman: Arkham VR auf jeden Fall zumindest einmal ansehen. Die interessante und vor allem einfache Anwendung der PlayStation Move-Controller ist beeindruckend und lädt zum Erkunden der fantastisch grimmigen Stadt Gotham City mitsamt sämtlicher Bösewichten ein!

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