Am Set von Fluch der Karibik 5
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Ahoi Landratten! 11 kuriose Fakten über Fluch der Karibik

Text: Laura Hermann

Hat Jack Sparrow genug Wasser unterm Kiel?

Endlich ist Captain Jack Sparrow und seine Crew wieder da. Seit Jahren unterhält uns der schräge Pirat, der stets das ewige Leben sucht, in den Kinos. Und auch Teil 5 steht vor der Tür.

Doch heute sagen wir Ihnen, was Sie über die Fluch der Karibik Reihe noch nicht gewusst haben.

1) Das war das Vorbild für die Kino-Serie.

Unglaublich, aber wahr. Vorbild für die erfolgreiche Kino-Serie waren verschiedene Attraktionen in den Walt Disney Studio Parks in Amerika. Pirates of the Carribean ist eine themenspezifische Achterbahnfahrt, die es in den Parks schon seit 1968 gibt. Auch der Themensong YoHo, der später in den Filmen verwendet wurde, hat hier seinen Ursprung.

Fluch der Karibik 5 Premiere in Paris

2) Johnny Depp war nicht die erste Wahl.

Der Drehbuchautor Stuart Beattie hatte für den ulkigen Piraten eigentlich immer Hugh Jackman vor Augen. Von ihm leitet sich auch der Vorname Jack des Piraten ab. Doch für Disney war Hugh Jackman damals nicht berühmt genug, deswegen bekam Johnny Depp die Rolle.

Johnny Depp am Set von Fluch der Karibik 5

3) Aus Orlando Bloom wurde Will Turner.

Aber auch für die Rolle von Will kamen noch andere Schauspieler in Frage: Jude Law, Ewan McGregor, Tobey Maguire, Ben Peyton, Christopher Masterson und Christian Bale.

4) Stürmische Zeiten am Set.

Tradition an den Sets von Fluch der Karibik ist das schlechte Wetter. Stürme haben die Sets zerstört und mussten neu aufgebaut werden. Für Teil 4 nahm Johnny Depp selbst 65.000 Dollar in die Hand und spendierte der Crew wasserdichte Jacken. Auch bei den Dreharbeiten zu Teil 5 in Australien wurde die Crew vom Zyklon Marcia heimgesucht. Das feuchteste Wetter an der Goldküste von Queensland seit 61 (!) Jahren.

5) Penelope Cruz wurde gedoubelt.

Frau Cruz unterschrieb sofort für Teil 4, bevor sie überhaupt das Drehbuch kannte. Während der Dreharbeiten war die spanische Schauspielerin dann bereits schwanger und wurde in einigen Szenen von ihrer Schwester Monica Cruz gedoubelt.

Fluch der Karibik 4

6) Ein Fan bekam die Hauptrolle.

Seit seiner Schulzeit war der kleine Brenton Thwaites ein großer Fan der Piraten-Serie. In Teil 5 übernahm der Australier nun die Hauptrolle. Wenn da kein Traum in Erfüllung geht.

Fluch der Karibik

7) Fische fangen auch zum Stinken an.

Für den neuen Film wurde eine außergewöhnlich detaillierte Stadtkulisse von St. Martin entworfen. Vor jedem Laden der Stadt wurden Waren drapiert: Fischernetze, Körbe, Tonwaren oder Lebensmittel. Aber auch getrockneten Tintenfisch und Oktopus, die irgendwie bestialisch zu stinken begannen.

8) Tierische Besucher am Set.

Teil 5 wurde zur Gänze in Australien gedreht. Hinter dem gigantischen Catering-Zelt tummelten sich in den Abendstunden von Helensvale neugierige Kängurus, um ihre neuen Nachbarn und den wunderbaren Duft zu erkunden

9) Was braucht immer am längsten? Das Make Up.

Film-Bösewicht Javier Bardem, der den verfluchten Captain Salazar mimt, verbrachte täglich bis zu drei Stunden in der Maske. Und um Schauspielerin Golshifteh Farahani in die Meerhexe Shansa zu verwandeln, waren sogar bis zu 5 Stunden täglich nötig.

Fluch der Karibik 5 - salazar

10) Kein Neuland für Javier Bardem.

Für den Schauspieler war das Set von den Piraten-Teilen übrigens kein Neuland, auch wenn es sein erster Auftritt in der Serie ist. Denn seine Frau Penelope Cruz drehte gemeinsam mit Johnny Depp Teil 4. Und er besuchte seine damals schwangere Frau so oft er konnte am Set.

11) Eine teure Rumflasche und selbstgemachte Sonnenschirme.

Das Hauptrequisit von Captain Jack Sparrow ist die berühmte Rumflasche. Und diese ist keine Attrappe, sondern eine echte Rumflasche aus dem England des 18. Jahrhunderts. Die Sonnenschirme aus Teil 5 wurden übrigens von einer Dame aus Brisbane selbst angefertigt. Sie ist über 70 Jahre und eine der letzten Menschen, die dieses Handwerk beherrschen.

Headerbild: © Disney

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