Frau mit VR Brille und rotem Lippenstift.
3Life

Kann VR helfen?

Text: Laura Hermann

VR in der humanitären Hilfe

Über die virtuelle Realität wird viel geschrieben und berichtet. VR in Verbindung mit Spielen, mit neuen Techniken, VR und Unterhaltung und das Abtauchen in andere Realitäten. Virtual Reality soll uns in andere Sphären locken: Tauchen mit Delfinen, Fliegen mit Adlern oder turbulente Fahrten mit zum Beispiel der größten Achterbahn der Welt. Doch ist das wirklich alles, was VR kann?

Virtual Reality zeigt uns die echte Realität.

Die "New York Times Magazine" hat uns mit einigen Kurz-Dokus schon gezeigt, was VR noch kann. Wir können in das Leben anderer Menschen eintauchen. In "Clouds over Sidra" zeigt uns die 12-jährige Sidra aus Syrien ihren Alltag in einem Flüchtlingscamp.
Oder in "The Displaced" werden wir Teil der Geschichte von Oleg aus der Ukraine, Chuol aus dem Sudan und Hana aus Syrien. Die drei Kinder kennen sich nicht, doch verbindet sie das gleiche Schicksal. Sie mussten ihre Heimat verlassen, denn dort waren sie nicht mehr sicher.

3Hilft unterstützt Ärzte ohne Grenzen mit VR-Sets.

Auch die humanitäre Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zeigt mit einigen 360-Grad-Videos einen interessanten Einblick in ihre wertvolle Arbeit.
Und wir freuen uns mit 3Hilft das österreichische Team von Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen. Um bei Events und Messen die Videos herzuzeigen, unterstützen wir Ärzte ohne Grenzen mit Samsung Gear VR Sets.

Nduta Camp in Tanzania.

Der Psychologe George Hunter beschreibt seine Arbeit im Nduta Camp in Tanzania mit mehr als 100.000 Flüchtlingen aus Burundi, die alles verloren haben.

Moria Camp, Lesbos, Griechenland.

Im nächsten Video sehen wir ein bewegendes Interview mit Ali aus Afghanistan. Er wird uns erzählen, warum er aus seinem Heimatland flüchten musste und wie er nach Griechenland gekommen ist.

VR hilft bei Planung.

Neben den 360-Grad-Videos geht der Einsatz von Virutal Reality aber noch weiter. Die Hilfsorganisation benutzt die neuen Technologien VR und 3D-Druck zur Planung von neuen Krankenhäusern in Krisengebieten.

Die Idee dahinter ist, dass Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen schon bei der Planung sehen, wie das Spital nach Fertigstellung aussehen wird. Auch bei unterschiedlichen Trainings helfen Simulationen, um sich richtig auf die Realität vorbereiten zu können. Virtual Reality wird in einigen Jahren ein normales unterstützendes Medium für Planungen oder Bildung sein.

Aufklärung hilft.

"Tue Gutes und sprich darüber.".
Auch Virtual Reality ist hier ein wichtiges und unterstützendes Medium. Denn mithilfe von VR-Brillen können wir mittendrin sein und uns andere Orte, Krisengebiete oder 3-D-Modelle besser vorstellen. Wir bekommen einen besseren Einblick, was auf der Welt vorgeht. Deswegen unterstützen wir mit unserer sozialen Initiative 3Hilft Ärzte ohne Grenzen, damit die neueste Technik dort zum Einsatz kommt, wo sie auch wirklich gebraucht wird.

Damit weiter Gutes passiert und es noch viel öfters erlebt wird.

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