Fitness-gesunder-Lifestyle
Apps-Spiele

Jetzt ist es vorbei mit der Völlerei!

Text: Laura Hermann

Diese 5 Apps unterstützen Ihren neuen gesunden Lifestyle.

Seien wir doch mal ehrlich. Insgeheim und tief in unserem Inneren wären wir gerne total fit mit starkem Bizeps und einem wunderschön definierten Sixpack. Und wir würden gerne auf Instagram posten, wieviele Kilos wir mit vollster Kraft in die Luft stemmen.
Na gut, jeder muss mal klein anfangen und Anfang des Jahres ist die Motivation mehr Sport zu machen bekanntlich am größten.
Aber damit die Motivation einen Monat später nicht schon wieder vorbei ist, stellen wir Ihnen ein paar Apps vor, mit denen man einfach sportliche Aktivitäten in seinen Alltag einbauen kann.

1) Runtastic Results

Runtastic verspricht da ja einiges. In nur 12 Wochen soll man ein neues Ich entdecken. Und nach dem Herunterladen der App geht es schon mal sportlich los und man absolviert gleich mal den ersten schweißtreibenden Fitness-Test. Danach stuft die App einen ein und erstellt den ersten Wochenplan. Jede Übung wird mit einem kurzen Video erklärt. Wobei es gerade am Anfang ratsam ist, die Übungen langsam einzuüben bzw. von jemand zweitem die Haltung korrigieren zu lassen. Damit man hier die Übungen nicht falsch einlernt. Wer glaubt die 12 Wochen werden ein Spaziergang, der hat sich getäuscht. Denn die Übungen werden natürlich von Woche zu Woche härter und intensiver. Muskelkater inklusive.

Was Runtastic Results kostet: Hat man schon ein Runtastic-Pro-Abo, ist die Results App inkludiert. In der kostenlosen Variante stehen die Workouts Alpha, Bravo, Charlie und Oscar zur Verfügung. Warm-Up und 18 unterschiedliche Einzelübungen sind auch in der kostenfreien Variante enthalten. Will man mehr, zahlt sich die Runtastic Premium Mitgliedschaft schon aus, da man hier auch alle anderen Apps nutzen kann. Ein Testmonat kostet € 9,99,-, eine Jahresmitgliedschaft € 59,99,-.

Runtastic Results runterladen:im App Store oder im Google Play Store

Galerie: Runtastic Results

Jede Woche gibt die App einen neuen Wochenplan vor. © Runtastic Auch Warm Ups und Dehnübungen gehören zum Training dazu. © Runtastic Alle Übungen machen Sie mit Ihrem eigenen Körpergewicht, sogenanntes Bodyweight-Training. Wenn Sie schon mal das sehen, starten Sie. © Runtastic Jede Woche ändern sich Ihre Trainings, auch von der Intensität her. © Runtastic

2) Under Armour Record

Wer seine Trainings alle aufgezeichnet haben will, der kann das ganz einfach mit Under Armour Record tun. Auch Schlaf kann mitgetrackt werden. Das beste Feature von der Under Armour App ist aber, dass man andere fordern kann. So kann man zum Beispiel seine beste Freundin herausfordern, wer mehr Schritte täglich macht. Das kann gerade zum Ende der 30 Tage richtig zum spielerischen und spannenden Wettkampf werden.

Was Under Armour Record kostet: kostenlos.

Under Armour Record runterladen:im App Store oder im Google Play Store

Galerie: Under Armour Record

Im Newsfeed werden alle eigenen Aktivitäten bzw. die aller Freunde angezeigt. © Screenshot Under Armour Record. Auf der Startseite sieht man seine täglichen Schritte, die Workouts, den Schlaftracker bzw. seinen Kalorienverbrauch (wenn man ihn z.B. über MyFitnessPal einträgt.) © Screenshot Under Armour Record. Das lustigste Feature der App ist, dass man Freunde zu aktiven Challenges herausfordern kann. Zum Beispiel, wer in 30 Tagen mehr Schritte geht. © Screenshot Under Armour Record.

3) MyFitnessPal

Wer seine Ernährung mal wirklich beobachten will, der kann bei MyFitnessPal täglich eingeben, was er gegessen hat. Ob Eier zum Frühstück oder Schnitzel zu Mittag, die App wirft bei allen Speisen die wichtigsten Werte aus: Kalorien, Eiweiß, Kohlenhydrate, etc. Hat man vorher ein Ziel eingegeben (z.B. gewisse Kalorienanzahl pro Tag), zeigt MyFitnessPal gleich, ob man mit dem Burger aus der Kantine etwas übers Ziel hinausgeschossen ist. Zudem werden alle sportlichen Aktivitäten (falls man sie zum Beispiel über Runtastic mittrackt) direkt in die App reingeladen.

Was MyFitnessPal kostet: Kostenlos. Die Premiumvariante (monatlich € 9,99,- bzw. jährlich € 49,99,-) ist werbefrei, hat eine detaillierte Nahrungsmittelanalyse und wer es wirklich professionell machen will, der kann sich seine Daten auch als CSV-Datei exportieren. Weiters kann man in der Premium-Variante Ziele pro Tag bzw. Kalorienziele pro Mahlzeit festlegen.

MyFitnessPal runterladen: im App Store oder im Google Play Store

Galerie: MyFitnessPal

Eintragen, was man den ganzen Tag gegessen hat. Das geht einfach über diese App aus dem Under Armour Universum. © MyFitnessPal Zahlreiche Lebensmittel sind bereits in der Datenbank gespeichert. © MyFitnessPal.

4) Lifesum

Lifesum hat sich mehr auf die Essensgewohnheiten spezialisiert als MyFitnessPal. Hier kann man auch seine täglichen Speisen eintragen, aber Lifesum gibt einem mehr Tipps und Tricks rund um die Ernährung. So gibt es eigene Ernährungspläne und viele Rezepte, die man ausprobieren und nachkochen kann. Interessant ist auch der „Gesundheitstest“, wo man nach seinen Essensgewohnheiten befragt wird. Das gibt einem selbst schon mal einen interessanten Einblick, wie die eigenen Ernährungsgewohnheiten aussehen. Gut ist, dass man den Test eigentlich jede Woche wiederholen kann, weil wir uns ja auch jede Woche unterschiedlich ernähren. Denn gerade im Job viele Meetings oder Auswärtstermine anstehen, ist es eine Herausforderung, sich stets ausgewogen zu ernähren. Praktisch sind das Ernährungstagebuch, der Barcode-Scanner für Lebensmittel, und dass alle Trainingseinheiten beim Kalorienzähler berücksichtigt werden.

Was Lifesum kostet: kostenlos, die Premium-Variante ist kostenpflichtig.

Lifesum runterladen: im App Store oder im Google Play Store

Galerie: Lifesum

© Lifesum © Lifesum © Lifesum

5) Freeletics Bodyweight – Workouts and Training

Freeletics ist der Fitnesstrend der letzten Jahre. Man muss dafür in keinem Fitness-Studio eingeschrieben sein, sondern kann alle Übungen zuhause machen. Denn trainiert wird mit dem eigenen Körpergewicht. Hampelmänner, Liegestütz oder Kniebeugen sind jetzt Jumping Jacks, Push Ups oder Squats. Klingt natürlich gleich nach mehr. Die Workouts dauern nicht lange (ab fünf Minuten), sind dafür aber wirklich sehr intensiv. Da können dann schon mal 40 Jumping Jacks in ein paar Minuten gesprungen werden. Die Workouts sind nach Göttern benannt und haben natürlich unterschiedliche Intensitäten.
Gleichmal vorab: Diese App ist nicht unbedingt für Anfänger geeignet, auch wenn man am Anfang angeben kann, wie fit man ist. Hat man all diese Übungen noch nie vorher gemacht, ist es ratsam, sie davor mit einem professionellen Trainer durchzugehen, damit sie von Anfang an nicht falsch eingelernt werden. Einige Workouts sind kostenlos. Will man den „Coach“, wird es kostenpflichtig. Dafür werden die Workouts kontinuierlich an die eigenen Ziele angepasst, und es gibt über 900 unterschiedliche Trainingsvariationen.

Was Freeletics kostet: Kostenlos für einige Beispiel-Workouts. Will man mehr, gibt es den „Coach“ für 3 Monate - € 34,99, 6 Monate - € 59,99 oder 12 Monate - € 79,99,-.

Freeletics runterladen: im App Store oder im Google Play Store

Galerie: Freeletics

Es gibt keine Ausreden mehr, wenn man überall mit dem Smartphone trainieren kann. © Freeletics Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht. Darum geht es bei Freeletics. © Freeletics Jedes Training ist nach einem Gott benannt. © Freeletics So sieht ein Wochenplan bei Freeletics aus. © Freeletics Viele Infos bietet der Newsfeed.© Freeletics
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