Filmszene aus 7 Tage in Entebbe mit Daniel Brühl und  Rosamund Pike.
Neu im Kino

Aus den Augen des Terroristen.

Text: Planet3-Redaktion

Die Kinotipps der Woche - KW 18

Donnerstag ist Kinotag. Denn am Donnerstag gehen Sie als 3Kunde zu zweit zum Preis von einem ins Kino. Und wir finden, das sollten Sie doch recht oft in Anspruch nehmen.

Die Geschichte des Flugzeug-Entführer-Quartetts mit deutscher Beteiligung von 1976 wurde schon einige Male verfilmt. Regisseur José Padilha nimmt sich des Stoffs nochmal an und will die Geschehnisse von einer neuen Seite beleuchten.

Er hat sich dabei auf die psychischen Auswirkungen der Entführung auf die deutschen Terroristen konzentriert. Daniel Brühl verleiht den Revolutionären Wilhelm Böse eine menschliche Note, der Zweifel an seinen Aktionen bekommt.

Wir wünschen einen nachdenklichen .


7 Tage in Entebbe.

Am 27. Juni 1976 kapert eine Gruppe Terroristen eine Air France Maschine auf ihrem Flug von Tel Aviv nach Paris. Neben Palästinensern sind auch zwei deutsche Entführer mit von der Partie.

Die Kidnapper erzwingen eine Landung im ugandischen Entebbe, wo sie sich Unterstützung vom dort herrschenden Diktator Idi Amin erwarten. Die israelischen Geiseln sollen gegen palästinensische Gefangene ausgetauscht werden.

Mit einem Ultimatum von nur einer Woche muss die Regierung in Israel eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Hält man sich weiterhin an die Regel, mit Terroristen nicht zu verhandeln? Die sieben Tage in Entebbe bringen Politiker als auch die Kidnapper ans Äußerste.

Als schließlich die Palästinenser beginnen, jüdische Geiseln zu separieren, keimen Zweifel im Revolutionären Wilhelm Böse auf. Er fühlt sich an den Nationalsozialismus erinnert.

Mit: Daniel Brühl, Rosamund Pike, Eddie Marsan, Lior Menochet, Ben Schnetzer, Nonso Anozie
Regie: José Padilha

Filmstart: 3. Mai 2018

7 Tage in Entebbe - In Ihrem Kino


3KinoDonnerstag

2 Tickets zum Preis von 1.
Jeden Donnerstag - mit jedem Freund, jeder Film und in jedem Cineplexx oder Constantin-Film Kino.


Sherlock Gnomes.

Die Gartenzwerg-Adaption von Shakespeares Liebesdrama "Gnomeo und Julia" war 2011 ein voller Erfolg. Mit Sherlock Gnomes kommt nun die Fortsetzung in die Kinos. Als Vorlage dient diesmal Arthur Conan Doyles "Sherlock Holmes".

Die Story: Gnomeo und Julia leben friedlich im Zwergen-Idyll. Plötzlich verschwinden Gartenzwerge spurlos in der ganzen Stadt. Die beiden bekommen professionelle Unterstützung vom berühmten Meisterdetektiv Sherlock Gnomes.

Gemeinsam mit ihm und seinem Assistenten Watson begeben sie sich auf ein bis in die Zipfelmützen spannendes Abenteuer, um die Gartenzwerge zu retten.

Regie: John Stevenson

Filmstart: 3. Mai 2018

Sherlock Gnomes - In Ihrem Kino


Eldorado.

Der preisgekrönte Regisseur Markus Imhoof widmet seine neue Dokumentation jenen flüchtenden Menschen, die ihr Glück in Europa suchen und dazu das Mittelmeer überqueren. Er zieht dabei eine Parallele, die ihn bereits sein Leben lang begleitet.

Während des Zweiten Weltkriegs nimmt seine Mutter ein italienisches Flüchtlingskind auf, um es in der Schweiz aufzupäppeln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht.

70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Imhoof hat Giovanna nie vergessen. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“.

Im Zuge der Marine-Operation werden mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

Regie: Markus Imhoof

Filmstart: 27. April 2018

Eldorado - In Ihrem Kino


Headerbild: (c) Centfox

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