Szene aus The Shape of Water mit Hauptdarstellerin Sally Hawkins
Oscar-Gewinner

The Shape of Water räumt ab.

Text: Andreas List

Beim 90. Jubiläum der Oscar-Verleihung in Los Angeles ging diesmal alles seine geordneten Bahnen. Es gab keine Skandale, Aufreger, Pannen oder Überraschungen. Auch bei den Preisträgern setzten sich die Favoriten durch. Der erfolgreichste Film ist "The Shape of Water". Er wurde viermal mit dem Oscar ausgezeichnet.

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Vier Oscars für "The Shape of Water".

13 Mal war das Fantasy-Märchen des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro nominiert. Viermal konnte die Filmcrew jubeln. Del Toro selbst wurde mit dem Regie-Oscar prämiert.

Sein Film wurde zum Besten Film gekürt. Dazu kamen Auszeichnungen für die Beste Filmmusik und das Beste Szenenbild.

Dicht dahinter mit 3 Oscars landete das Kriegsfilmepos "Dunkirk" (Schnitt, Ton und Tonschnitt). „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und wurden je zweimal mit der begehrten Statuette bedacht.

Favoritensiege bei den Hauptdarstellern.

Die Hauptdarsteller in den beiden Spielfilmen steuerten jeweils einen Gewinn bei. Wie schon im Vorfeld vermutet, konnte Frances McDormand ihren zweiten Oscar gewinnen. Gary Oldman überzeugte als Winston Churchill die Academy auf ganzer Linie und erhielt seine erste Oscar-Trophäe.

Alle Preisträger 2018.

  • Bester Film: The Shape of Water
  • Beste Regie: Guillermo del Toro (The Shape of Water)

  • Beste Hauptdarstellerin: Frances McDormand (Three Billboards Outside Ebbing, Missouri)
  • Bester Hauptdarsteller: Gary Oldman (Die dunkelste Stunde)
  • Beste Nebendarstellerin: Allison Janney (I, Tonya)
  • Bester Nebendarsteller: Sam Rockwell (Three Billboards Outside Ebbing, Missouri)

  • Beste Kamera: Roger A. Deakins (Blade Runner 2049)
  • Bestes Originaldrehbuch: Jordan Peele (Get Out)
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: James Ivory (Call Me by Your Name)

  • Bester Schnitt: Lee Smith (Dunkirk)
  • Bestes Szenenbild: Paul Denham Austerberry, Shane Vieau und Jeff Melvin (The Shape of Water)
  • Bester Ton: Mark Weingarten, Gregg Landaker und Gary A. Rizzo (Dunkirk)
  • Bester Tonschnitt: Richard King und Alex Gibson (Dunkirk)
  • Bester Kurzfilm: The Silent Child (Chris Overton, Rachel Shenton)
  • Bester Animationsfilm: Coco (Pixar)
  • Bester animierter Kurzfilm: Dear Basketball (Kobe Bryant, Glen Keane)
  • Bester fremdsprachiger Film: Eine fantastische Frau (Sebastian Lelio, Chile)
  • Bester Dokumentarkurzfilm: Heaven is a Traffic Jam on the 405 (Frank Stiefel)
  • Beste Dokumentation: Ikarus (Bryan Fogel und Dan Cogan)
  • Beste Filmmusik: Alexandre Desplat (The Shape of Water)
  • Bester Originalsong: „Remember Me“ (Coco)
  • Beste Spezialeffekte: Blade Runner 2049
  • Bestes Kostümdesign: Mark Bridges (Der seidene Faden)
  • Bestes Make-up und beste Frisuren: Kazuhiro Tsuji, David Malinowski und Lucy Sibbick (Die dunkelste Stunde)


Headerbild: Szene aus The Shape of Water. (c) Centfox

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