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Drei startet erstes, echtes, zusammenhängendes 5G Netz in Linz.

20.06.2019 10:00, Quelle: Drei.

- Trionow: Rennen um 5G Führerschaft in Österreich ist eröffnet.
- Real 5G statt 5G ready.
- Ars Electronica wird einer der ersten 5G Kunden.
- Drei zeigt echte neue 5G Anwendungen. Kooperation mit PlayGiga.

Drei setzt den nächsten großen Schritt in die Zukunft der Telekommunikation in Österreich und hat den Echtbetrieb von 5G gestartet. Die erste Versorgungsregion von Drei ist die Stadt Linz, die nun das bis dato erste echte, zusammenhängende 5G Netz Österreichs besitzt. Zugleich ist das 5G Netz in Linz das erste in der gesamten internationalen Drei Gruppe und eines der ersten 5G Netze weltweit.

"Andere Anbieter sind gerade erst ‚5G readyʽ oder haben über Österreich verteilt einzelne Sendemasten aufgerüstet. Wir starten heute das erste echte, zusammenhängende 5G Netz, das diesen Namen verdient. Während die anderen nur von der Zukunft sprechen, ist sie in Linz heute bereits Realität. Das Rennen um die 5G Führerschaft in Österreich ist damit offiziell eröffnet", erklärte Jan Trionow, CEO von Drei, bei der Pressekonferenz.

"Die Zukunft beginnt nicht nur heute, sie beginnt einmal mehr in Oberösterreich", sagte Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer beim Startschuss für die 5G Versorgung der Landeshauptstadt Linz. "Der 5G Start von Drei ist eine Auszeichnung für das Land der Möglichkeiten und Bestätigung für unseren Weg auf Forschung, Innovationen, Digitalisierung und Industrie 4.0 zu setzen. Von ‚Real 5Gʽ in Oberösterreich profitieren Kundinnen und Kunden, die Betriebe sowie Start-ups im Land. Es schafft Chancen und Perspektiven, die die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher für neue, spannende Ideen nutzen werden. Ich freue mich, dass wir hier ganz vorne mit dabei sind."

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger zeigte sich besonders erfreut, "dass Drei mit dem Ausbau des 5G Netzes in Linz beginnt. Linz wird somit seinem Verständnis als Innovationsmetropole in Österreich gerecht und in Form des Ars Electronica Futurelabs sogar einer der ersten 5G User. Diese leistungsstarke Mobilfunktechnologie wird selbst bisher erfolgreiche Produkte ersetzen und damit auch maßgeblich gesellschaftliche Voraussetzungen verändern."

Drei sucht erste 5G Gemeinden und Unternehmen in ganz Österreich.
Für den Start hat Drei zwanzig Sendestationen in Linz mit 5G ausgerüstet. Einer der ersten Kunden ist das Ars Electronica Center. Bis Jahresende peilt das Unternehmen die 5G Vollversorgung der Stadt und weiterer Regionen in ganz Österreich an. "Wo das sein wird, hängt davon ab, wo 5G am dringendsten benötigt wird. Wir laden Unternehmen, Institutionen und Gemeinden in ganz Österreich ein, sich mit Projektideen bei uns zu melden", so Trionow.

Im Laufe des Jahres – wenn genügend Standorte angebunden sind – wird der kommerzielle Start von 5G erfolgen. Dann wird Drei auch seine ersten 5G Tarife präsentieren. "Bis dahin können unsere Pilotkunden 5G mit speziellen SIM-Karten und zur Verfügung gestellten 5G Routern nutzen. Denn allgemeine ‚5G ready Tarife‘ anzubieten, ohne entsprechende 5G Netzabdeckung und 5G-taugliche Endgeräte bereitzustellen, halten wir für überflüssig und weckt bei Kunden falsche Erwartungen. Wir stecken unser Geld in den Netzausbau und die Entwicklung echter Anwendungen anstatt in leere Werbe-Kampagnen", betont der CEO von Drei.

Als einer von zwei Anbietern hatte Drei bei der österreichischen Frequenzauktion Anfang März 2019 die erforderlichen Frequenzen für den 5G Start noch in diesem Jahr erworben. Alle übrigen Betreiber werden mit 5G erst 2020 folgen. Drei war in Österreich schon Pionier bei 3G und Mobile Multimedia, der erste Anbieter eines österreichweiten 4G Netzes und ist heute Marktführer im mobilen Internet. 2018 flossen eine halbe Milliarde Gigabyte über das Netz von Drei, Tendenz steigend. "Mit 5G setzen wir diesen Weg fort und werden noch mehr österreichischen Haushalten und Unternehmen ultraschnelles Internet mit noch mehr Netzkapazität und minimalen Reaktionszeiten anbieten", so Trionow.

"Das Ars Electronica Futurelab arbeitet im Schnittfeld von Kunst, Technologie und Gesellschaft", erklärt Horst Hörtner, Leiter des ARS Electronica Futurelabs. "Uns interessieren die Potentiale neuer Technologien vor allem hinsichtlich einer nachhaltigen Gestaltung unserer Zukunft. Alle unsere Projekte kreisen letztlich um diese Frage und wollen mit den Mitteln der Kunst einen möglichst breiten gesellschaftlichen Diskurs anzetteln. 5G ist für uns einerseits im Kontext der Schwarm-Steuerung von Drohnen und Robots spannend – ein Feld, das wir sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich sehr erfolgreich bearbeiten. Andererseits haben wir mit dem Deep Space 8K eine prototypische Infrastruktur entwickelt, die in Kombination mit der Bandbreite sowie der sehr geringen Latenzzeit von 5G völlig neue Anwendungen möglich machen könnte."

Drei kooperiert mit internationalen Entwicklern neuer 5G Anwendungen.
Gemeinsam mit dem Telekomausstatter ZTE und dem Kärntner Unternehmen IOT40 hat Drei etwa das Bee-O-Meter konzeptioniert: einen smarten Bienenstock, der nicht nur die ausfliegenden und retournierenden Bienen zählt, sondern auch die sie umgebende Umwelt überwacht und Bienenzüchter bei messbaren, negativen Einflüssen auf das Bienenvolk tagesaktuell alarmiert.

Außerdem hat Drei am Donnerstag eine Kooperation mit dem spanischen Unternehmen PlayGiga bekannt gegeben. PlayGiga hat eine Cloud Gaming Plattform entwickelt, durch die Telekommunikationsunternehmen in Zukunft in der Lage sein werden, beliebte Spiele via 5G und ohne Konsole direkt am TV-Gerät, am Smartphone oder am VR Device zu streamen. Das Marktforschungsunternehmen GlobalData geht in seiner Prognose vom April dieses Jahres davon aus, dass sich der weltweite Markt für Video Games durch 5G und Cloud Gaming von 131 Mrd. Dollar 2018 bis 2025 auf 300 Mrd. Dollar vergrößern wird.


Bild 1: vlnr. Klaus Luger, Bürgermeister von Linz, Drei CEO Jan Trionow, Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich und Horst Hörtner, Senior Director Ars Electronica Futurelab
Bild 2: Jan Trionow mit 5G Speedtest auf Axon 10 Pro von ZTE

Copyright Drei

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