Das iPhone 11 Pro im User-Test.

Text: Tobias Bauer (Drei Kunde) | 25. Oktober 2019 10:40

Ich hatte die Ehre, das Phone 11 Pro für den Planet Drei Blog testen zu dürfen. Ich bin selbst seit vielen Jahren im Apple Universum unterwegs, da ich die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte schätze. Da ich selbst schon im Besitz eines normalen iPhone 11 bin, kenne ich viele Features bereits und möchte daher speziell auf die Unterschiede zur Pro-Variante eingehen.

Besonders interessant waren für mich die Unterschiede beim Akku, der Kamera sowie beim Display.

Der erste Eindruck vom iPhone 11 Pro.

Bei der ersten genaueren Betrachtung ist mir aufgefallen, dass das iPhone 11 Pro wie aus einem Guss wirkt. Das Gerät wirkt sehr hochwertig gefertigt. Die Rückseite ist aus mattem, besonders bruchfesten Glas hergestellt und das Telefon ist laut den Angaben von Apple bis zu einer Tiefe von 4 Metern wasserdicht.

Das leistungsstarke Innenleben.

Als nächstes habe ich den Akku der beiden Geräte unter die Lupe genommen. Von den technischen Daten her ist beim iPhone 11 ein 3.110 mAh Akku verbaut, beim iPhone 11 Pro ein Akku mit 3.190 mAh. In der Praxis bedeutet dies bei einem Test mit dem Auto Rennspiel „Asphalt 8“ eine Akkulaufzeit von 11 Stunden beim iPhone 11, der Akku des iPhone 11 Pro hält um eine Stunde länger. Das klingt jetzt nicht nach viel, dennoch kann die längere Akkulaufzeit beim iPhone 11 Pro für den ein oder anderen einen doch wichtigen Unterschied im Arbeitsalltag ausmachen.

Ein brillantes Display.

Der Bildschirm war der nächste Teil meines Gerätetests. Hier gibt es einen doch ziemlich relevanten Unterschied zwischen den beiden Modellen. Während das iPhone 11 mit 1792×828 Bildpunkten auflöst, kommt man beim iPhone Pro auf 2436×1125. Das iPhone 11 Pro Modell verfügt über einen OLED Bildschirm, während im günstigeren iPhone 11 ein LCD Screen verbaut wurde.

In meinen Test wurden die Farben auf dem iPhone 11 Pro natürlich dargestellt, während der Bildschirm bei iPhone 11 etwas mehr gestrahlt hat. Ein immenser Unterschied ergibt sich beim neuen Dark Modus, der seit iOS 13 verfügbar ist. Da die beim iPhone 11 Pro verwendete OLED-Technologie bei schwarz die jeweiligen Pixel komplett abschaltet, spart man damit gewaltig an Akkulaufzeit.

Links im Bild das iPhone 11 und rechts sehen Sie das iPhone 11 Pro.

Gibt der Batterie Saft.

Kabelloses Laden wird wie schon bei den Vorgängern unterstützt. Was mir gut gefallen hat ist das beigelegte USB-C Schnell-Ladegerät. Über den Lightning-Port wird der Akku deutlich schneller geladen als über die bereits bekannten USB-A Ladegeräte.

Pixel, Zoom, Weitwinkel & Co.

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen ist die dritte Kamera, die für Nahaufnahmen verwendet wird. Somit lassen sich zusätzlich zu normalen Aufnahmen und der bei beiden Modellen hinzugekommenen Weitwinkel-Kamera tolle Fotos aus einer ganz neuen Perspektive machen. Außerdem wurde der Portrait-Modus optimiert. Dieser funktioniert jetzt auch sehr gut mit Gegenständen. Die Frontkamera unterstützt erstmals sogenannte „Slofies“. Hierbei handelt es sich um Selfies, die in Zeitlupe aufgenommen werden.

Hier sieht man eine Aufnahme ohne dem Einsatz des Weitwinkel-Objektivs.

Mit der Weitwinkel-Kamerafunktion entstehen Aufnahmen mit einem deutlich größeren Bildwinkel.

Aufnahmen im Nachtmodus.

Der Nachtmodus macht es möglich, tolle Fotos auch bei beinahe kompletter Dunkelheit aufzunehmen.

Die Kamera für Nahaufnahmen ermöglicht neue Perspektiven.

Aufnahme im Portrait-Modus.

Der Portrait-Modus wurde weiter optimiert und ermöglicht die Unschärfe zwischen Vorder- und Hintergrund dynamisch zu variieren. Der verbesserte Portraint-Modus funktioniert jetzt auch sehr gut mit Tieren und Gegenständen. Die Frontkamera unterstützt erstmals sogenannte „Slofies“. Hierbei handelt es sich um Selfies, die in Zeitlupe aufgenommen werden.

Starke innere Werte.

Letztendlich wurde auch die CPU auf den neuen Prozessor A13 upgegraded, was einen Performance-Schub mit sich bringt, der im Alltag aber wohl nicht so relevant sein wird.

Mein Fazit zum Vergleich.

Alles in allem handelt es sich beim iPhone 11 Pro um ein tolles Gerät, das in Kombination mit dem neuen iOS 13 Betriebssystem für schnelle Bedienung, tolle Fotos und vielfältige Möglichkeiten sorgt. Sowohl zum Arbeiten (Verbindung mit einer Bluetooth-Tastatur) als auch zum Spielen (Verbinden eines PS4 oder XBOX One Controllers möglich) kann ich das Gerät auf jeden Fall empfehlen. Für den einen oder anderen mag die Umstellung von Touch ID (Entsperren per Fingerabdruck) auf Face ID (Entsperren per Gesichtserkennung) eine Hürde sein, wenn von älteren Modellen upgegraded wird. Daran gewöhnt man sich jedoch unglaublich schnell und Face ID funktioniert wunderbar – auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Nacht.

Ich bedanke mich bei Drei, dass sie mir das Telefon für den Test zur Verfügung gestellt haben.


Der Autor dieses Tests, Tobias Bauer, ist seit Jahren ein treuer iPhone User. Das iPhone 11 Pro bekam Tobias für den Testzeitraum von Drei zur Verfügung gestellt. Fotos: (c) Tobias Bauer


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