Julia - eine ungewöhnliche Frau

Julia - eine ungewöhnliche Frau

ab 12 Jahren
 

Inhalt

Eine glückliche Zeit liegt hinter Julia und Arthur: die kleine Maria-Anna, Arthurs Tochter aus seiner Affäre mit Elke Torberg, lebt schon seit einigen Monaten bei ihnen und bereitet allen viel Freude. Eines Tages steht jedoch Maria-Annas Mutter vor der Tür und nimmt das Baby mit nach Deutschland – für Julia, Arthur und Herta ein tiefer Schock. Auch für Sebastian Reidinger, der nach der Trennung von Elke wieder mit seiner früheren Freundin Helga Schuster glücklich ist, gibt es eine unangenehme Überraschung: Von Arthur erfährt er, dass Helga nicht in einem Büro, sondern an einem ganz anderen Ort einen neuen Job gefunden hat. Am Retzer Gericht gibt es Zuwachs: Mag. Altmann, ein junger Richteramtsanwärter, verstärkt nun das Team von Julia und ihrer Sekretärin Regina Beranek.

Besetzung und Crew

    • Schauspieler
    • Christiane Hörbiger, Peter Bongartz, Wolfram Berger
    • Regie
    • Holger Barthel

Informationen

Dauer
k.A.
Jahr
k.A.
FSK
12
Genre
Julia und Arthur brechen in ein wohlverdientes Erholungswochenende in einem ungarischen Wellnesszentrum auf, während Wolfgang und Elisabeth sich in Wien über die sturmfreie Bude freuen – nur schwach gebremst von Haushälterin Anita. Zur gleichen Zeit nutzt Hans Sonnleitner, der nach einem Millionenbetrug an der Stadt im Gefängnis sitzt, einen Freigang, um in seinem früheren Haus „eiserne Geldreserven“ auszugraben. Dabei stößt er auf ein Bündel Liebesbriefe eines Ungarn an seine Ex-Frau Adelheid, die er mit den ergaunerten Millionen eigentlich in Südamerika wähnt. In der Hoffnung, nun doch noch an das Geld heranzukommen, macht er sich auf den Weg nach Ungarn zum Absender der Briefe.
Wolfgangs Beziehung zu seiner Freundin Clarissa wird immer enger. Aus Rücksicht auf Clarissa, deren strenge Eltern einen ?Freund? ihrer Tochter keinesfalls akzeptieren würden, verschweigt Wolfgang auch Julia und Arthur gegenüber seine Liebesbeziehung. Eines Abends aber werden die beiden von Clarissas Vater überrascht. Dieser ist außer sich, sucht am anderen Morgen wutschnaubend Julia und Arthur auf und stellt seine Tochter unter Hausarrest. Als er sie auch noch von der Schule nehmen will, entschließt sich Clarissa in ihrer Verzweiflung, gegen ihren Vater einen Antrag auf Vormundschaftsenthebung zu stellen. Gemeinsam mit Wolfgang sucht sie Julia auf. Zur allgemeinen Erheiterung trägt Julias neuer Gerichtsfall bei: Ein Partnervermittlungs-Institut hat eine Kundin auf Zahlung der Vermittlungsgebühr verklagt, nachdem diese den betreffenden Mann geheiratet hat. Die Kundin will jedoch nicht zahlen, weil der Mann optisch nicht den von ihr geforderten genau definierten Kriterien entsprach. Julia setzt eine Anhörung beider Parteien an, bei der das männliche Streitobjekt ?vorgeführt? wird.
Julia bekommt diesmal an ihrem Amtstag im Bezirksgericht unerwarteten Besuch vom verzweifelten Sebastian Reidinger: Beim Antritt seiner Geschäftsführerstelle fand er nur ein leeres Büro und gelöschte Dateien vor. Zu allem Überfluss kam auch noch die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl. Als er am nächsten Tag verhaftet wird, schaltet Lena Kamper, die rechte Hand von Sebastians Vater Martin Reidinger, sofort Arthur ein. Gemeinsam versuchen sie, die Staatsanwaltschaft von Sebastians Unschuld zu überzeugen und den wahren Schuldigen zu finden.
Arthur zeigt Julia stolz seine neue Kanzlei, die sich in einem weniger schicken Wiener Vorstadtbezirk befindet. Er macht gleich die Bekanntschaft mit mehreren Leuten aus dem Viertel: dem Wirt des nächsten Gasthauses, dem jungen, arbeitslosen Türken Kemal, der zu seinem „Parkwächter“ wird, und einer alten Frau aus einem Nachbarhaus, die wegen einer Haussanierung aus ihrer Wohnung geekelt werden soll.
Während Arthurs neue Kanzlei floriert, gibt es für Julia beruflich einen schweren Schlag: Das Bezirksgericht in Retz soll geschlossen werden. Julia werden zwei Ersatzstellen angeboten, die aber beide für sie nicht infrage kommen. Sorgen bereitet Julia auch das Schicksal von Frau Beranek: Sie weigert sich, die ihr angebotene Stelle in Zwettl anzunehmen, da sie mit dem dortigen Richter auf Kriegsfuß steht. Magister Altmann hingegen hat nichts gegen einen Ortswechsel, nachdem sein Vermieter ihn wegen einer Affäre mit seiner Frau hinausgeworfen hat und er zum Ärger von Frau Beranek vorübergehend in seinem Büro schlafen muss.
Eine glückliche Zeit liegt hinter Julia und Arthur: die kleine Maria-Anna, Arthurs Tochter aus seiner Affäre mit Elke Torberg, lebt schon seit einigen Monaten bei ihnen und bereitet allen viel Freude. Eines Tages steht jedoch Maria-Annas Mutter vor der Tür und nimmt das Baby mit nach Deutschland – für Julia, Arthur und Herta ein tiefer Schock. Auch für Sebastian Reidinger, der nach der Trennung von Elke wieder mit seiner früheren Freundin Helga Schuster glücklich ist, gibt es eine unangenehme Überraschung: Von Arthur erfährt er, dass Helga nicht in einem Büro, sondern an einem ganz anderen Ort einen neuen Job gefunden hat.
Julia, Arthur und die Kinder haben sich in Wien schon ganz gut eingelebt, auch wenn Elisabeth noch oft das Heimweh nach Retz plagt. Die nach Hertas Tod notwendig gewordene Aufteilung der Haushaltspflichten funktioniert noch nicht so richtig. Schließlich präsentiert Arthur, der sich in diesen Dingen stets zu drücken weiß, die ungarische „Perle“ Anita, die zum Entsetzen Julias den ganzen Haushalt auf den Kopf stellt. Am Gericht muss sich Julia mit der Sammelklage erboster Anrainer gegen einen alten Bekannten, den pensionierten Gerichtspräsidenten Tischner, auseinandersetzen. Tischner unterhält in seinem Garten ein Biotop mit laut quakenden Kröten. Als er das Biotop auf die Klagen hin wieder zuschütten will, schalten sich die Tierschützer ein. Dem verzweifelten Dr. Tischner kommt schließlich Regina Beranek zu Hilfe.
Mit großer gemeinsamer Anstrengung haben Arthur und Julia die Kanzlei gerettet. Sie leben jetzt zwar bescheidener, aber wieder zuversichtlicher, denn Arthur hat Aussichten auf einen lukrativen Großauftrag, der einen großen Teil der Verluste ausgleichen würde. Am Gericht beschäftigt Julia der Fall von Magister Altmanns Zimmervermieter Hans Hirmer, der – bisher ein unbescholtener Mann – vom Kaufhausdetektiv im Baumarkt Reidinger des Diebstahls überführt wurde.
In den Alltag der Laubachs platzt über eine Illustrierte die Nachricht, dass Arthur nicht der Vater von Elke Torbergs Tochter Maria Anna ist. Für Arthur bricht eine Welt zusammen. Julia ist einmal mehr außer sich über die Unverschämtheit dieser Frau und verlangt von Arthur, Elke zur Rede zu stellen, was der tief verletzte Mann jedoch verweigert. Julia macht sich schließlich selbst auf den Weg und sucht die gerade in Wien weilende Elke im Hotel auf. Es kommt zu einer dramatischen Auseinandersetzung, die Elke dazu bewegt, sich Arthur schließlich doch noch zu stellen.
Die Stadt Retz plant den Bau eines Bundesstraßenzubringers, der den Abriss von Heinz Strubreiters Haus notwendig machen würde und auch über das Grundstück der Laubachs führen würde. Julia und Arthur sind umso entsetzter, als in unmittelbarer Nähe ihres Hauses offenbar auch eine größere Tank- und Raststation geplant ist. Nach und nach stellt sich überdies heraus, dass die Gemeinderäte sich bei der ganzen Sache noch gegenseitig in die Tasche gewirtschaftet und rechtzeitig Grünland aufgekauft haben, das nun in teures Bauland umgewidmet wurde.
Julia und Regina Beranek beaufsichtigen den Auszug aus dem Bezirksgericht Retz mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge: Regine nimmt Julias Angebot nun tatsächlich an und folgt ihr ans Bezirksgericht nach Wien. In der alteingesessenen Wiener Kanzlei begegnet ihr in Ilse Hutter unerwartete Konkurrenz.
Julia plant einen gemütlichen Einkaufstag in Wien, der von einem Konzertbesuch mit Arthur gekrönt werden soll. Leider machen ihr Herta und die Kinder einen Strich durch die Rechnung: Um die zahllosen Besorgungen zu erledigen, hetzt Julia den ganzen Tag durch die Stadt. Als sie schließlich erschöpft neben Arthur im Konzert sitzt, ist der Genuss nicht von langer Dauer: Frau Demmerlein platzt aufgelöst herein und verkündet Arthur, dass er pleite ist. Sein junger Konzipient, Mag. Zingler, hat Arthurs Vertrauen, ihm eine Bankvollmacht zu geben, gleich am ersten Tag missbraucht und sämtliche Firmenkonten geplündert. Mit über 70 Millionen Schilling ist er nun auf dem Weg in ein paradiesisches Leben.
Nach der Aufgabe seiner Kanzlei betätigt sich Arthur handwerklich auf dem Jenbacherhof. Vergeblich versucht er beim Reparieren des Autos seine Verbitterung über das demütigende Ende seiner Anwaltskarriere zu verdrängen. Julia und Herta machen sich große Sorgen um ihn, schaffen es aber nicht, ihn optimistisch zu stimmen und ein neues Ziel ins Auge zu fassen. Erst der Tausch seines alten Mini in ein Rover-Cabrio kann Arthur ein wenig aufheitern. Julia beschäftigt ein heikler Fall von Rufmord: Dr. Schwandtner, der Direktor des örtlichen Gymnasiums, wird durch einen Kinderpsychologen indirekt beschuldigt, schwul zu sein und sich an seinen Schülern vergangen zu haben.

Julia - eine ungewöhnliche Frau

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