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Ausnahmezustand: 7 Tipps für das Leben im Standby-Modus.

Selina von Instahelp | 17. März 2020 09:25

Alleinsein ist schwer - lange alleine sein noch schwerer. So gut wie alle privaten Termine sind gecancelt, das Essen mit Freunden wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Das neue Coronavirus hat unseren Alltag fest im Griff - und noch nie hat sich keine Termine zu haben so wenig nach Freiheit angefühlt wie jetzt. Seit wir uns so gut wie möglich zu Hause isolieren sollen, ist es so, als wäre das Leben in einem surrealen Standby-Modus hängen geblieben.

Dieses neue Leben bietet viele Herausforderungen, aber auch viele Chancen, und hier kommt Ihre Chance selbst die Kontrolle zu übernehmen. Wir haben 7 Tipps für Sie, wie Sie jetzt das Beste aus dieser für Sie ungewöhnlichen Situation machen können.

1. Machen Sie sich einen Tagesplan.

Auch wenn Sie Ihre Wohnung jetzt kaum verlassen ist es wichtig eine neue Routine zu finden. Überlegen Sie sich am besten schon am Vorabend, was Sie am nächsten Tag erledigen möchten. Es kann hilfreich sein sich alle Punkte aufzuschreiben. Vergessen Sie dabei nicht, ganz bewusst Aktivitäten die Ihnen Freude bereiten, auf die Liste zu setzen. Wenn Sie im Homeoffice sind, legen Sie die Arbeits- und Freizeit fest. Auch lange liegengebliebene private Arbeiten wie das Ausmisten des Kleiderschranks können jetzt erledigt werden. Tragen Sie außerdem tägliche Gymnastik oder Rundgang im eigenen Garten als Fixpunkt in Ihren Tagesplan mit ein, und belohnen Sie sich am Abend mit einem selbst gekochten Essen oder einem Entspannungsbad.

2. Machen Sie sich bewusst, wie wertvoll Ihr neuer Alltag ist.

Alleinsein ist für viele von uns nicht einfach. Umso wichtiger ist es sich jetzt bewusst zu machen, dass jeder einzelne der zu Hause bleibt, genau damit einen wichtigen Beitrag leistet, und wir uns so alle gegenseitig schützen. Sie dürfen ruhig stolz auf sich sein, weil Sie eine neue schwierige Situation meistern, und dabei auch noch auf andere Acht geben.

3. Bleiben Sie so gut es geht in Kontakt.

Als soziale Wesen ist es für uns Menschen wichtig die Verbindung zu den Menschen, die wir gern haben, zu stärken, besonders wenn wir eine herausfordernde Situation erleben. Rufen Sie Ihre Familie und Freunde oft an, nutzen Sie Videochats, oder stellen Sie beim Spazierengehen eine kleine Aufmerksamkeit vor der Haustüre eines guten Freundes ab. Wir sitzen alle im gleichen Boot, und freuen uns wenn jemand an uns denkt.

4. Helfen Sie anderen.

Stärken Sie Ihr Gefühl der Selbstwirksamkeit, indem Sie anderen helfen. Sie können beispielsweise älteren Mitbürgern anbieten, wichtige Besorgungen für sie zu übernehmen.

Einige Beispiele dafür sind:

  • Nachbarschaftsinitiativen wie #NachbarschaftsChallenge oder #TeamNächstenliebe bei denen Sie älteren Personen oder Personen aus der Risikogruppe unter die Arme greifen und alltägliche Dinge wie Einkäufe erledigen können.
  • Spendenaktionen für Menschen ohne Unterkunft.
  • Team Österreich - eine Organisation bei der Sie ehrenamtlich helfen können.
  • uvm.

5. Holen Sie sich faktenbasierte Informationen.

In Zeiten der sozialen Medien steht uns ein breites Angebot an Informationen zur Verfügung. Suchen Sie sich einen Medienanbieter, der möglichst faktenbasiert und nicht emotionsgeladen informiert, damit Sie weiterhin am aktuellen Stand der Dinge sind, ohne sich von den Emotionen anderer beeinflussen zu lassen.

6. Denken Sie Ängste zu Ende.

Das Coronavirus, die neue unsichtbare Bedrohung, kann tiefgreifende Ängste auslösen. Versuchen Sie sich diesem Gefühl nicht hinzugeben, sondern angstauslösende Gedanken rational zu Ende zu denken. Was würde wirklich passieren, wenn Sie das Virus bekommen? Wie hoch ist Ihr Risiko für einen schweren Verlauf tatsächlich? Machen Sie sich so bewusst, dass in den meisten Fällen ein milder Verlauf viel wahrscheinlicher ist als das Katastrophenszenario im Kopf.

7. Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe.

Diese Situation ist für uns alle neu und für manche eine starke Belastung. Ihre Ängste und Sorgen sind völlig normal, und Sie sind damit nicht alleine. Sie müssen diese Ausnahmesituation auch nicht alleine bewältigen, und können sich jederzeit Hilfe holen, indem Sie sich beispielsweise online psychologisch beraten lassen.

In Krisensituationen ist auch die Telefonseelsorge unter der Notrufnummer 142 für Sie erreichbar, Kinder und Jugendliche können sich an Rat auf Draht unter der Notrufnummer 147 wenden.

Mit unserem Partner Instahelp möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, gemeinsam mit einem professionellen Begleiter diese Situation noch besser zu meistern. Instahelp bietet psychologische Beratung online - bequem von zu Hause auf dem Lieblingssofa. Mit dem Rabattcode DREI20 erhalten Sie hier 20 € Rabatt auf Ihre erste Beratung, in der Sie gemeinsam mit einem für Sie passenden Psychologen einen maßgeschneiderten Plan erarbeiten können, um gestärkt aus dieser neuen Situation hervorzugehen.


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