Speedtest: Hier testest du deine Internet-Geschwindigkeit.
Bevor wir dir alles über verschiedene Internet-Geschwindigkeiten erzählen, kannst du zuerst mal selbst einen Speedtest machen. Bitte beachte, dass deine maximale Internet-Geschwindigkeit von deinem Internettarif abhängt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Speedtest am Laptop oder PC.
- Schließe alle Anwendungen, die deine Internet-Geschwindigkeit beeinflussen können. Dazu zählen neben geöffneten Webseiten im Browser (z.B. YouTube) auch aktive Downloads und andere laufende Programme, die eine Internetverbindung benötigen.
- Starte den Speedtest und erhalte nach kurzer Zeit das Ergebnis. Was genau die verschiedenen Angaben bedeuten, liest du noch in diesem Artikel.
Alternativ kannst du den RTR-Netztest durchführen. Hier öffnet sich ein neues Fenster. Der RTR-Netztest startet direkt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Speedtest am Smartphone oder Tablet.
- Starte den Speedtest direkt hier auf der Seite (oben) oder lade dir alternativ die RTR-Netztest oder Ookla Speedtest-App für dein Smartphone oder Tablet herunter.
- RTR-Netztest App:
RTR Netztest für iOS
RTR Netztest für Android - Ookla Speedtest App:
Ookla Speedtest für iOS
Ookla Speedtest für Android - Installiere die App auf deinem Smartphone oder Tablet.
- Schließe im Hintergrund laufende Downloads und Apps. Diese können das Ergebnis des Speedtests negativ beeinflussen.
- Starte die App und führe den Speedtest durch. Im Anschluss erhältst du das Ergebnis des Speedtests. Was genau die verschiedenen Angaben bedeuten, erklären wir dir im nächsten Absatz.
Was misst der Speedtest?
Der Speedtest misst deine Internet-Geschwindigkeit. Diese setzt sich aus verschiedenen Werten zusammen: Download-Geschwindigkeit in Megabit pro Sekunde (Mbit/s), Upload-Geschwindigkeit in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und Ping in Millisekunden (ms).
Auf den ersten Blick hört sich das sehr technisch an. Es steckt aber ein ganz einfaches Prinzip dahinter. Je schneller dein Internet ist, desto mehr Daten können pro Sekunde aus dem Internet heruntergeladen (Download) oder an das Internet gesendet werden (Upload).
Der Ping misst die Zeit, die zwischen dem Senden eines Datenpaketes an einen Empfänger im Internet, dem sogenannten Host, und dem Empfangen des Antwort-Datenpaketes an den ursprünglichen Sender vergeht. Die Zeitspanne wird als Ping in Millisekunden angegeben. Je geringer der Ping ist, desto schneller ist dein Internet.
So liest du die Speedtest-Ergebnisse.
Je nach abgeschlossenem Tarif kannst du eine bestimmte Download- und Upload-Geschwindigkeit erwarten. Beim Speedtest wird dir auffallen, dass die tatsächlichen Geschwindigkeiten leicht unter der maximalen Geschwindigkeit liegen. Das ist normal, denn die Datenrate geht durch diverse Faktoren unterwegs verloren.
Beispiel: Hast du einen Tarif von 200 MBit/s Download und 30 Mbit/s Upload gebucht, zeigt der Speedtest in etwa Ergebnisse wie 181,1 Mbit/s Downloadrate und 26,4 Mbit/s Uploadrate an. Dabei handelt es sich um ein ausgezeichnetes Ergebnis, denn als Faustregel gilt: zwei Drittel der maximalen Datenrate bedeutet eine gute Verbindung. Ist die Differenz zwischen maximaler Geschwindigkeit und tatsächlicher Download- und Uploadrate wesentlich größer, solltest du dein WLAN überprüfen, das Gerät neu starten oder, wenn alles nichts hilft, deinen Anbieter kontaktieren.
Außerdem zeigt der Speedtest die Pingzeit (Latenz) an. Die ist besonders für Gamer relevant und es gilt: Je kleiner die Pingzeit, desto besser. Der ideale Richtwert für die Pingzeit liegt bei 20ms bis 30ms.
Beeinflusst mein WLAN-Signal das Speedtest Ergebnis?
Ihr Router kann das Testergebnis des Speedtests stark verfälschen, da er die Internet-Geschwindigkeit verschlechtern kann. Mögliche Gründe dafür können eine schlechte WLAN-Signalstärke, eine falsche Router-Konfiguration oder ein schlechter Router-Standort sein. Unser ausführlicher Tipps & Tricks Artikel zum Thema WLAN bietet Hilfe beim richtigen Einrichten Ihres WLANs.
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3G, 4G, 5G und Co:
Die Geschwindigkeiten.
Wie bei allen technischen Entwicklungen, gibt es auch im Bereich des Mobilfunks stetige Fortschritte, die üblicherweise in Generationen zusammengefasst werden. So bezeichnet die Abkürzung 3G zum Beispiel die dritte Generation. Unter 5G werden hingegen die derzeit neuesten Entwicklungen zusammengefasst, also die fünfte Generation.
Die weniger bekannte Bezeichnung 2G existiert ebenfalls, die darunterfallenden Standards GRPS (General Packet Radio Service) und EDGE (Enhanced Data Rates for GMS Evolution) sind jedoch von der Bezeichnung her weitaus geläufiger.
Unterschied zwischen Generationen.
Der größte Unterschied zwischen den oben erwähnten Generationen macht sich in der Geschwindigkeit bemerkbar. Jede neue Entwicklung ist daher schneller als der Vorgänger: So ist EDGE schneller als GRPS, 3G-Netze (z.B. HSDPA) schneller als 2G-Netze. Die schnellsten Geschwindigkeiten liefern derzeit 5G-Netze. Die Zukunft heißt 5G. Was genau hinter diesen Begriffen steckt, haben wir hier kompakt für Sie zusammengefasst.
2G (GSM)
GSM (General Packet Radio Service) war die erste Mobilfunkgeneration, mit der Sprache digital übertragen wurde. Durch die Einführung im Jahr 1993 wurden die analogen Netze abgelöst. Erstmals war es damit möglich, neben Sprache auch Daten zu übertragen. Ab 1999 ermöglichte GPRS die Übertragung von paketorientierten Daten.
3G (UMTS)
Die dritte Generation der Mobilfunktechnologie stellte UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems) dar, die 2001 eingeführt wurde. Damit wurden schnelle Datenübertragungen möglich und ein Grundstein für den Wandel des Internets geschaffen. Bei Drei wird 3G ab dem 1. Quartal 2024 nicht mehr flächendeckend unterstützt und ab diesem Zeitpunkt schrittweise eingestellt.
4G (LTE)
Der Erfolg von 3G führte zur vierten Generation des Mobilfunks. LTE (Long Term Evolution) ermöglicht deutlich schnellere Datenübertragungen als das UMTS-Netz. Damit können unter idealen Bedingungen Datenraten von über 1 Gbit/s erreicht werden. In der Praxis sind Datenraten von über 100 Mbit/s problemlos zu erreichen.
5G (NR)
Die 4. Generation des Mobilfunks, LTE, war ein Riesenerfolg, doch die Technologie wurde bereits von 5G (New Radio) abgelöst. Im Vergleich zu LTE ermöglicht 5G eine höhere Effizienz durch höhere Datenraten und geringere Verzögerungen. Dadurch wird auch der Stromverbrauch gesenkt. Mit massive MIMO (Multiple Input Multiple Output) wird eine deutlich höhere Effizienz geschaffen.
Anzeige auf Geräten.
| 5G | 4G | 3G | H+ | E | Verbunden mit einem WLAN-Netzwerk |
|---|---|---|---|---|---|
| steht für 5G | steht für LTE | steht für eine 3G-Verbindung. | für HSPA+ | für EDGE | wird diese Information durch das WLAN-Symbol ersetzt, bei Android wird das Symbol zusätzlich neben der Netzverbindung angezeigt. |
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