Was ist TikTok? Der große Hype kurz erklärt.

Text: Christoph | 04. September 2020 10:03

Facebook, Snapchat, Instagram: Die Anzahl an beliebten Social-Media-Plattformen wächst und wächst. Seit einer Weile hat sich eine neue Videoplattform dazu gesellt. Vielleicht sind auch Sie schon darüber gestolpert und haben sich die Frage gestellt: Was ist dieses TikTok? Wir erklären, was es mit dem Hype auf sich hat.

Ihr Nachwuchs im Teenageralter springt wie wild vor dem Smartphone herum und Sie können sich keinen Reim darauf machen? Oder ist der Begriff „TikTok“ in einem Meeting gefallen und wurde Ihrerseits mit einem verdutzten Blick quittiert? Keine Sorge: Die Trend-App TikTok ist schnell erklärt. Wir verraten Ihnen alles rund um die Videoplattform, die bei mittlerweile über 800 Millionen monatlich aktiven Nutzern für Begeisterung sorgt.

Was ist TikTok?

Bereits 2016 wurde die App Douyin – wie TikTok im Ursprungsland China heißt – ins digitale Leben gerufen. Bei TikTok handelt es sich um ein Videoportal, bei dem Nutzer selbst gedrehte Videos hochladen, die mit in der App verfügbarer Musik und anderen Sounds untermalt werden. Dazu wird häufig getanzt oder synchron mitgesungen. Die Clips – auch „TikToks“ genannt – sind mit 10 bis 60 Sekunden kurzweilig und sollen vor allem unterhalten. Mittlerweile gehört die für die Betriebssysteme Android und iOS verfügbare kostenlose App neben Facebook und WhatsApp zu den meist heruntergeladenen Apps überhaupt.

Wie funktioniert TikTok?

Die mobile App TikTok hat es mittlerweile auch in den USA und Europa zu großer Beliebtheit unter Jugendlichen geschafft. Zum Erstellen eines eigenen Videos wird zuerst eine Hintergrundmusik oder ein gesprochener Clip in der App ausgewählt, dann erfolgt die eigene Aufnahme mit der Handy-Kamera. Oder man lädt ein bereits aufgenommenes Video hoch. Besonders häufig wird dabei getanzt, synchron mitgesungen oder geschauspielert – anschließend lassen sich die Videos mit Spezialeffekten und Filtern bearbeiten. Grundsätzlich gilt: Je unterhaltsamer und kreativer der erstellte Clip, desto häufiger wird er angesehen. Weil die User Videos mit anderen teilen können, zählt TikTok zu den sozialen Netzwerken und ist am ehesten mit Instagram vergleichbar.

TikTok: kurzer Hype oder großer Trend?

Die App brachte bereits einige virale Trends und Internet-Challenges hervor, weshalb sie von einigen Unternehmen als Teil der Marketingstrategie für junge Zielgruppen genutzt wird. Auch einige Songs, die schließlich hoch in den Musikcharts rangierten, fanden den Ursprung ihres Erfolgs als Hintergrundmusik von TikTok. Dabei sind insbesondere Rap- und HipHop-Songs in der Überzahl. Einer der größten Konkurrenten von TikTok war übrigens Musical.ly, das vormals in westlichen Ländern deutlich bekannter war. Ende 2017 kaufte TikTok Musical.ly allerdings für sage und schreibe über eine Milliarde US-Dollar.

Anmeldung bei TikTok leicht gemacht.

„Nicht noch ein Account!”, denken Sie? Glück gehabt, denn um in der App zu browsen, ist keine Anmeldung erforderlich. Um anderen Nutzern zu folgen oder TikToks zu speichern, kommen Sie allerdings nicht um eine Registrierung herum: Dazu ist eine E-Mail-Adresse oder ein Google-Account gefragt. Momentan wächst die Plattform rasant an und gilt als Sprungbrett für Influencer. Ähnlich wie bei der Streaming-Plattform Twitch können Fans ihren TikTok-Stars übrigens auch Geld spenden. Wie bei allen Social-Media-Netzwerken ist auch bei TikTok Vorsicht geboten: Denn User geben dort oft viel von sich preis – und das können Menschen mit bösen Absichten ausnutzen.

Soziale Netzwerke haben viele Vorteile – aber auch Schattenseiten. Hier erfahren Sie alles rund ums Thema Sicherheit im Netz. Sie haben mal wieder zu viel Zeit auf TikTok und Co verbracht und Ihr Datenvolumen aufgebraucht? Wir verraten Ihnen, wie Sie Datenfresser einfach aufspüren.


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Artikel verfasst von Christoph aus dem Planet Drei Redaktionsteam.

Über den Autor:

Christoph kennt die Welt des „Digital Life“ mindestens so gut wie seine Westentasche: Ob coole Fakten rund ums Streamen, die neuesten E-Sports oder um die Privatsphäre im Internet – Planet Drei Redakteur Christoph kennt jeden Schmäh der digitalen Welt. Bleiben Sie hier mit Christophs Artikeln zum Thema Digital Life auf dem Laufenden.


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