Frau sitzt im Zug und schaut auf ihr Handy
Apps, Videos & Co.

Datenfresser einfach aufspüren.

Text: Planet Drei Redaktion

Im Zug mal eben ein Video gestreamt, noch kurz Facebook gecheckt und ein paar Mails verschickt. Plötzlich die Nachricht: „Sie haben Ihr monatliches Datenvolumen aufgebraucht.“ Keine Seltenheit. Höchste Zeit also, die gängigsten Datenfresser zu enttarnen: Wir verraten, wie Sie Datenfallen gezielt vermeiden.

Wie das? Mitte des Monats und das Datenvolumen ist aufgebraucht. Kein Einzelfall: Schließlich verbringen wir im Schnitt bis zu vier Stunden täglich im mobilen World Wide Web. Und das kostet – abhängig vom individuellen Online-Verhalten und den verwendeten Anwendungen – einiges an Datenvolumen.

Stellt sich die Frage: Wie viel Daten verschlingen die einzelnen Anwendungen und wie schaffe ich es, den überflüssigen Datenverbrauch zu minimieren oder ganz zu verhindern? Ein paar einfache Tipps helfen uns beim Daten-Sparen.

Tipp 1: Verbrauch prüfen.

Wer mit seinem Datenpaket nicht über die Runden kommt, hat entweder einen unpassenden Tarif oder versteckte Datenfresser auf dem Handy. Wie Sie diese aufspüren? So geht’s: iOS-User finden in den „Einstellungen“ unter „Mobiles Netz“ eine genaue Auflistung des aktuellen Datenverbrauchs der verschiedenen Apps.

Android-User werden in den „Einstellungen“ unter „Datenverbrauch“ bzw. „Datennutzung“ fündig. Verschaffen Sie sich einen Überblick und klemmen Sie nicht genutzte, datensaugende Anwendungen ab.

Tipp 2: Hintergrund-Aktivität vermeiden.

Was viele nicht wissen: Einige Apps saugen am Datenvolumen, auch wenn wir sie gar nicht aktiv verwenden. Deshalb die Apps unbedingt vollständig beenden. Bei iOS funktioniert das durch einen Doppelklick auf den Homebutton. Android-Nutzer haben in den Einstellungen weitaus umfangreichere Optionen.

Tipp 3: Mit WLAN verbinden.

Stabile Up- und Downloadgeschwindigkeit ohne Datenverbrauch? Des Rätsels Lösung: WLAN. Aber Achtung: Seit iOS 9 hat Apple die Funktion „WLAN Unterstützung“ installiert, die bei schlechter Verbindung, ohne dass es der Nutzer merkt, auf das mobile Netz wechselt. Unser Tipp: deaktivieren.

Tipp 4: Offline Apps.

Viele Anwendungen, die aktiv Daten saugen, haben heute bereits ein offline verfügbares Pendant. Darüber hinaus lässt sich in den Einstellungen vieler Apps der Internetzugriff direkt festlegen. Datenintensive Hintergrundaktualisierungen lassen sich so in vielen Fällen gezielt verhindern.

Tipp 5: Der passende Tarif.

Die meisten Tarife sind heutzutage bereits mit einer Extraportion Datenvolumen ausgestattet – bei Drei liegt das geringste Inklusivvolumen bei satten 7 Gigabyte. Nicht genug? Alle Tipps beherzigt und dennoch am Ende des Datenvolumens zu viel Monat übrig? Unser Tipp: Ein Tarifvergleich lohnt sich bestimmt.

Zu den aktuellen Tarifen bei Drei


Die 5 größten Datenfresser.

Streaming-Dienste.

Sie sind wahre Datenfallen. Netflix & Co. verschlingen innerhalb einer Stunde – je nach Wiedergabequalität – bis zu 7 Gigabyte. Klare Sache: Streaming ist ein Fall fürs WLAN.

Videos.

Hier ist generell Vorsicht geboten. Denn auch die Wiedergabe auf Facebook oder YouTube geht mit bis zu 30 Megabyte pro Minute zulasten des Datenkontos.

E-Mails.

Sie werden immer und überall empfangen und verschickt. Während eine einfache Textnachricht 25 bis 50 Kilobyte groß ist, bewegt man sich mit Anhang schnell im Bereich mehrerer Megabytes. Unser Tipp: Komprimieren.

Online-Telefonate.

Zwar sparen sie Freiminuten und die Kosten bei Auslandstelefonaten, gehen aber aufs Konto des Datenvolumens. Videotelefonie schlägt mit rund 5 MB pro Minute zu Buche.

Messenger-Dienste.

Die praktischen Services wie WhatsApp, Facebook Messenger & Co haben SMS längst abgelöst. Doch Vorsicht: Das Versenden und Empfangen von Bildern und Videos belastet das Datenvolumen.


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