Von der Thermenwartung bis zum Anbieterwechsel: Alles rund um Ihr Erdgas.

Text: Lukas L. | 25. November 2019 10:40

Jeder vierte Haushalt in Österreich betreibt seine Heizung und Warmwasseraufbereitung mit Erdgas. Kein Wunder, soll es im Vergleich doch besonders effizient, günstig und umweltschonend sein. Aber stimmt das wirklich? Wir verraten Ihnen, wie Sie in Sachen Erdgas richtig sparen und die Umwelt schonen können.

Thermenwartung, Heizkörper entlüften, klimaneutrales Erdgas, Anbieterwechsel und Neukundenbonus: Bei so vielen Begriffen kann man beim Heizen und Warmwasser Aufbereiten mit Erdgas schon einmal durcheinander kommen. Wir haben uns deshalb für Sie angesehen, worauf es beim Heizen mit Erdgas genau ankommt.

Das Who’s who der Gasheizung: Therme, Heizkessel und Heizkörper.

Jeder kennt das: Urplötzlich funktioniert die Heizung nicht mehr – selbstverständlich genau dann, wenn das Thermometer ein Rekordtief zeigt und die Wohnräume gerade so richtig schön heruntergekühlt sind. Und das Sahnehäubchen: Im ganzen Heizungs-Wirrwarr kommen Sie auch noch mit den Begriffen durcheinander und können ihre Heizungs-bewanderten Freund am Telefon nicht so recht erklären, wo der Schuh drückt. Daher hier eine kurze Erläuterung der wichtigsten Basics:

Gasthermen verbrennen kontrolliert Erdgas, um das durchfließende Wasser zu erwärmen. Sobald Sie den Warmwasserhebel Ihres Waschbeckens betätigen, nimmt die Gastherme also den Betrieb auf und wärmt das durchfließende Wasser.

Kombithermen sind Gasthermen, die nicht nur für Warmwasser sorgen, sondern außerdem auch Ihre Heizkörper mit warmer Heizungsflüssigkeit versorgen – und damit auch als Heizung fungieren.

Gasheizkessel funktionieren sehr ähnlich – mit dem kleinen Unterschied, dass Heizkessel eine gewisse Menge des erwärmten Wassers speichert. Der Vorteil: Anders als bei der Gastherme müssen Sie nicht kurz warten, bis sich das Wasser vom Wasserhahn erwärmt.

Die Heizkörper hingegen sind jene Hohlkörper, durch die die oben erwähnte Heizungsflüssigkeit langsam hindurchfließt und so Ihre Räume erwärmen.

Heizen auf Sparflamme statt Leben auf Sparflamme.

Aber wie genau kann man bei so viel ausgefuchster Technik eigentlich als Laie dafür sorgen, dass man vernünftig Heizkosten spart? Weil das nicht nur eine Frage der Kosten, sondern auch des Umweltschutzes ist, hier unsere Favoriten in Sachen Gasheizungskosten sparen:

1. Den richtigen Gastarif auswählen: Je nachdem, wie hoch der Gasverbrauch ist und wo sich Ihre Wohnung oder Ihr Haus befindet, können die verfügbaren Gasanbieter und damit die Gaspreise variieren. Außerdem hat es auch Auswirkungen auf den Preis, ob Sie einen Fixpreis wünschen oder Ihren Tarif an den österreichischen Gaspreisindex binden möchten. Hierbei kann der Preis nämlich sinken – aber auch steigen. Besondere Vorsicht ist übrigens bei Willkommenspreisen speziell für Neukunden geboten. Diese sind nämlich meist zeitlich begrenzt und die Tarife werden danach teurer.

2. Mit einem Thermostat heizen: Moderne Heizungen sind heutzutage bereits mit fix verbauten Raumthermostaten ausgestattet. Sie ermöglichen es, dass eine gewisse Temperatur eingestellt werden kann, die erreicht werden soll. Der Trick, um Gaskosten zu sparen: Das Thermostat immer auf einer konstanten Temperatur eingestellt lassen – selbst, wenn sie ein paar Tage nicht zu Hause sind. Das verbraucht in Summe weniger Energie, als das Aufheizen völlig heruntergekühlter Wohnungen.

3. Richtig lüften: Am schonendsten für Ihre Geldbörse ist das sogenannte „Stoßlüften“. Dabei öffnen Sie für rund sieben Minuten die Fenster ganz. Am besten wählen Sie hierzu jeweils gegenüberliegende Fenster, damit ein Durchzug entsteht. Nur so kann die feuchte, „verbrauchte“ Luft entweichen und Schimmelbildung entgegengewirkt werden. Kippen alleine reicht dazu nicht aus – es kühlt lediglich die Wände Ihrer Wohnung aus und treibt die Heizkosten in die Höhe.

4. Dämmen und Dichten: Ein absolutes Muss in Sachen Heizkosten sparen ist es, Fenster und Türen ordentlich abzudichten. Sind die nämlich undicht, können sie die Heizkosten um bis zu 30 % nach oben treiben. Sofern möglich, stellt auch das Dämmen der Heizungsrohre einen wesentlichen Kostenfaktor dar – ungedämmt verlieren die Heizungsrohre nämlich ansonsten einen Teil der Wärme, noch bevor sie in den Heizkörpern ankommt.

Gesundheit geht vor: unsere Tipps für die nächste Heizsaison.

Ob Gastherme oder Gasheizungskessel: Das Nonplusultra bei Erdgas-betriebenen Heizungen ist eine regelmäßige Wartung. Im Optimalfall jährlich vor der Heizsaison durchgeführt, minimiert sie das Risiko, dass das Heizgerät undicht wird und lebensgefährliche Gase wie das geruchs- und farblose Kohlenstoffmonoxid – das innerhalb weniger Minuten zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen kann – austreten können. Außerdem wird das Gerät bei der Wartung gereinigt, was eine höhere Effizienz und niedrigere Kosten zur Folge hat.

Außerdem vor jeder Heizsaison zu empfehlen: das Entlüften der Heizkörper. Dabei werden Luftbläschen aus der Heizflüssigkeit entfernt, was ebenfalls kostensparend wirkt. Hier finden Sie dazu eine genaue Anleitung.

In puncto Gesundheit ist vor allem im Winter auf das richtige Raumklima zu achten. Das bedeutet, dass die Räume eine gewisse Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit aufweisen sollten. Ist die Luftfeuchtigkeit nämlich zu niedrig, können Haut- und Atemwegsprobleme entstehen. Ist sie zu langfristig hoch, könnte das Schimmelbefall zur Folge haben. Hier gibt’s mehr Infos zum idealen Raumklima.

Umweltfreundliches Gas: Wir beleuchten.

Viele Gasanbieter werben mit umweltfreundlichem oder gar klimaneutralem Gas – aber gibt es das wirklich? Eines vorweg: Bei jedem Heizvorgang und damit bei jeder Verbrennung von Erdgas entstehen Gase als Abfallprodukt. Darunter auch Kohlenstoffdioxid (CO2). Praktisch gesehen ist es also nicht möglich, mit Gas „klimaneutral“ zu heizen. Allerdings versuchen viele Anbieter, bei der Produktion und beim Transport so viel CO2 einzusparen und Rücksicht auf die Natur zu nehmen, dass sich der CO2-Ausstoß im Vergleich sehr stark reduziert. Einige Energielieferanten bieten Produkte mit einem Bio-Gas Anteil, welches durch vergorene Biomasse aus nachwachsenden Rohstoffen in Biogasanlagen hergestellt wird. Das könnte man als „umweltfreundlicheres“ Erdgas bezeichnen.

Feuer und Flamme. So einfach geht der Anbieterwechsel.

Während es bis vor einigen Jahren nur eine Handvoll Gasanbieter in Österreich hab, sind sie heute fast unzählig. Und jeder von ihnen bietet verschiedene Tarifmodelle an. Kein Wunder, dass man da schneller versucht ist, aufzugeben, als man Gasanbieter überhaupt aussprechen kann. Zum Glück gibt es aber mittlerweile auch ein paar tolle Vergleichsportale, die je nach Wohnungsgröße, Gasverbrauch, Vorlieben und Region den besten Gasanbieter samt Tarif vorschlägt. Und das Beste: Die Vergleichsportale übernehmen gemeinsam mit den jeweiligen Anbietern den Wechselprozess. Sie müssen also nur auswählen, was Sie möchten – und der Rest wird für Sie erledigt. Informationen dazu finden Sie im Internet auf zahlreichen Vergleichsportalen sowie auf der Seite der österreichischen Regulierungsbehörde der E-Wirtschaft.

Do it yourself-Stromversorgung.

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihren eigenen Strom zu produzieren? Mini-Photovoltaik-Anlagen machen‘s möglich. Kleine Solarpanele wie etwa jene von SolMate können etwa am Balkongelände befestigt und an eine gewöhnliche Steckdose angesteckt werden. Der selbst erzeugte Strom wird direkt in die Steckdose zurückgespeist und steht in der gesamten Wohnung zur Verfügung. Die Funktionsweise des Mini-Kraftwerks simon basiert auf demselben Konzept. Der große Vorteil: beide Geräte sind günstig in der Anschaffung und können ohne Genehmigung aufgestellt und genutzt werden. Tesla, das Vorreiter-Unternehmen in Bereich Nutzung nachhaltiger Energie, hat zudem eine Powerwall entwickelt, die einfach mit einer Solaranlage kombiniert werden kann und das Speichern von überschüssigem Solarstrom möglich macht. Bonustipp: Für Photovoltaik und Energiespeicher können Sie übrigens staattliche Förderungen beantragen.

Drei Energie. Demnächst grüner Strom und klimaneutrales Gas bei Drei.

Woher kommt eigentlich Ihr Strom? Klar, aus der Steckdose - aber sonst? Aus Österreich oder dem Ausland? Aus einer erneuerbaren Energiequelle wie Wasser- oder Windkraft oder sind auch Kohle- und Atomkraftwerke beteiligt?

Womit Sie zuhause Smartphone, PC, Kühlschrank, TV und mehr versorgen, entscheiden Sie!

Fakt ist: Der Wechsel zu grüner Energie war noch nie so wichtig und noch nie so einfach wie jetzt. Und wir machen es noch einfacher für Sie, denn schon bald gibt es Ökostrom und auch klimaneutrales Gas bei Drei - in Kooperation mit einem starken Partner aus Österreich.

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