Junger Bub hält Tablet in der Hand.
Online Betrug

Tatort Internet: Ein Experte zieht Bilanz.

Text: Drei & Ich Redaktion

Hackerangriffe, Schadsoftware & Co gehören heute zur Tagesordnung. Denn nicht nur die Technologien werden laufend optimiert, auch die Raffinesse der Verbrecher steigt. Worauf Sie im Internet achten sollten und wie Sie sich schützen können.

Cybercrime – was irgendwie futuristisch klingt, ist längst Alltag. „Seit 2014 sind kontinuierliche Anstiege im Bereich Cybercrime zu verzeichnen“, weiß Vincenz Kriegs-Au, Pressesprecher des Bundeskriminalamts und Experte für Kriminalität im Internet. Die Zahlen sprechen für sich: „Alleine im Jahr 2017 wurden 16.804 Straftaten – die unter der Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese verübt wurden – zur Anzeige gebracht. Ein Plus von 28,2 Prozent gegenüber 2016.“

Vincenz Kriegs-Au, Pressesprecher des Bundeskriminalamtes. Copyright: BMI

Prävention durch Information.

Der Grund für den Anstieg ist die schnell voranschreitende Digitalisierung. Man bedenke: Innerhalb von wenigen Stunden werden heutzutage mehr digitale Daten generiert, als die Menschheit seit Anbeginn bis 1997 in Summe (!) geschaffen hat.

Ein erheblicher Vorteil, der es uns ermöglicht, kostengünstig, orts- und zeitunabhängig Dinge zu tun, die vor wenigen Jahren noch mit vielen Kosten und Mühen verbunden waren. Die Kehrseite der Medaille: Der rege Datenaustausch und die damit verbundenen Möglichkeiten bieten eine breite Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle.

„Und diese wird immer größer. Das sogenannte ‚Internet of Things’ – das alle Dinge, die mit dem Internet verbunden sind, umfasst – wächst in Windeseile“, so der Experte. Doch es gibt Schutz: „Information ist der Schlüssel, um persönliche Sicherheitsrisiken gezielt zu minimieren.“

So schützen Sie sich im World Wide Web:

• Sicherheit im IoT. Um die Gefährdungsgrundlage im Internet of Things zu senken, sollten IoT-Geräte nie ungeschützt online verwendet werden.

• Online-Shopping. Vertrauen Sie nur Shops, die ein vollständiges Impressum haben. Vorsicht beim Bezahlprozess: Konto- und Kreditkarteninfos sollten Sie nur über verschlüsselte Verbindungen übertragen. Diese erkennen Sie an den Buchstaben „https“ oder einem Schloss in der Adresszeile.

• Online-Banking. Ein Service, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Geben Sie die Adresse der Bank am besten immer direkt ein. Die Verbindung zum Bankcomputer muss, wie beim Bezahlprozess, verschlüsselt sein.

• E-Mails. Öffnen Sie nur Nachrichten, die von vertrauenswürdigen Absendern stammen. Vorsicht bei Anhängen oder weiterführenden Links. Übrigens: Bankunternehmen erfragen niemals vertrauliche Informationen per Mail.

• Gesunde Skepsis. Im Zweifelsfall gilt im Internet: nicht vertrauen.

Verdächtiges im Internet können Sie jederzeit unter against-cybercrime@bmi.gv.at melden.


Schützen Sie Ihre Familie.

Der digitalisierte Alltag bietet zunehmend praktische Möglichkeiten – doch auch die Risiken steigen. Mit dem Cyber-Schutz von Drei surfen Sie und ihre Familie sorgenfrei im Internet: Er schützt vor Missbrauch, bietet kostenlos telefonische Soforthilfe und versichert bis zu sechs Geräte bei Datenverlust. Ein Monat gratis und ohne Bindung.

Mehr zum Cyberschutz


Dieser Text ist erstmals in "Drei & Ich" Ausgabe 1/2019 erschienen.

Drei & Ich: Das neue Kundenmagazin.

Drei & Ich ist das neue Kundenmagazin von Drei. In der zweiten Ausgabe klärt Werner Gruber auf, was hinter Künstlicher Intelligenz steckt und wie uns diese Technologie in Zukunft begleiten wird. Die weiteren Themen: Wie Sie mit bewusster Lichtgestaltung ihr Zuhause gemütlicher machen und wie Licht gegen Winterdepression hilft Drei & Ich ist ab sofort kostenlos in allen Drei Shops erhältlich.


Weitere Tipps & Tricks.

Hier finden Sie einen Überblick über unsere Tipps & Tricks Artikel.

Alle Tipps & Tricks


Gesponserte Artikel

Fragen? Hier entlang!
Haben Sie Feedback zu unserer Webseite?