Ist das 5G-Netz gefährlich? Mythen und Fakten zum neuen Standard.

Text: Lukas L. | 28. Oktober 2019 12:27

Waldrodungen, Vogelsterben und ein erhöhtes Krebsrisiko: Diese Gefahren soll der neue Mobilfunkstandard 5G mit sich bringen. Doch ist an den befürchteten Risiken wirklich was dran? Jüngste Untersuchungen legen jedoch keine Ergebnisse vor, welche diese Gefahren bestätigen. Wir decken deshalb auf, was Sie über 5G wissen sollten und ob sich tatsächlich Risiken hinter dem neuen Standard verbergen.

„Nicht sicher!“ und „zu gefährlich!“ wurde schon von so manchem Verschwörungstheoretiker über das 4G-Netz gemunkelt. Dass ähnliche Bedenken bei der Einführung eines neuen Mobilfunkstandards laut werden, ist somit nicht weiter überraschend. Schauermärchen und Mythen kursieren im Netz, doch wie auch schon bei der 4G-Technik konnten die vermeintlichen Gefahren von 5G bisher nicht belegt werden.

Der neue Standard im mobilen Internet: 5G.

Beim Mobilfunkstandard 5G – auch „fünfte Generation“ genannt – handelt es sich um den Nachfolger von 4G. Das neue Netz für mobiles Internet und Mobiltelefonie soll noch leistungsfähiger sein und mobile Daten bis zu 100 Mal schneller als 4G übertragen. Somit ist die 5G-Technik etwa unabdingbar für autonomes Fahren, da hier eine Übertragung einer Masse von Daten in Echtzeit notwendig ist. Selbiges gilt für zahlreiche Anwendungen im Smart-Home.

5G und vermehrtes Vogelsterben.

Im Jahr 2018 starben in Den Haag in einem kurzen Zeitraum über 300 Vögel. Rasch entstand das Gerücht, es bestehe ein Zusammenhang zu 5G-Testserien. Später stellte sich allerdings heraus, dass bei den Vögeln wohl eine Vergiftung vorlag – und in Den Haag damals ohnehin keine 5G-Tests vorgenommen wurden. Ebenso waren die Gerüchte um angebliche Waldrodungen in Verbindung mit dem 5G-Netz nichts anderes, als eben das: Gerüchte.

Kein Überwachungs-Risiko.

Der Mobilfunkstandard 5G dient der Übertragung von Daten, wie es auch schon Aufgabe des Vorgängers 4G war. Die Überwachung von Telefonaten ist somit technisch schon länger möglich, allerdings verbieten das seit jeher die Gesetzeslagen der Europäischen Union und des Landes Österreich. Zudem wird die verdeckte Telefonüberwachung durch den 5G-Standard sogar erschwert, da der neue Standard eine erhöhte Verschlüsselung der Nachrichten ermöglicht.

Die Frage nach dem erhöhten Krebsrisiko.

Und was ist mit der Entstehung von Krebs? Bekannt ist, dass die elektromagnetische Strahlung im Mobilfunk nicht genug Energie besitzt, um DNA-Brüche hervorzurufen. Nach aktuellem Forschungsstand würde also auch das 5G-Netz keinen Krebs auslösen oder begünstigen.

Das Fazit zur neuen Technologie.

Sie müssen sich also nicht mit der neuesten Aluhut-Kollektion ausstatten. Für die befürchteten Gefahren des 5G-Netzes gibt es keinen wissenschaftlichen oder physikalischen Grund.


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