Die besten 5 Kindersuchmaschinen für sicheres Surfen.

Die besten 5 Kindersuchmaschinen für sicheres Surfen.

Text: Christoph | 14. Juli 2025 08:09

Ob für ein Schulprojekt, Bastelideen oder aus reiner Neugier: Kinder nutzen das Internet früh und oft. Doch Suchergebnisse über herkömmliche Suchmaschinen wie Google ohne extra Kinderschutzeinstellungen können zu ungeeigneten Inhalten führen. Eine Kindersuchmaschine bietet hier eine sichere Alternative. In diesem Beitrag erfährst du, was eine Kindersuchmaschine ist und welche Vorteile sie bietet. Eine Liste der besten Kindersuchmaschinen haben wir ebenfalls erstellt.

Was ist eine Kindersuchmaschine?

Eine Kindersuchmaschine ist eine speziell für Kinder entwickelte Suchmaschine im Internet. Im Unterschied zu Google oder Bing zeigt sie ausschließlich kindgerechte Inhalte an. Es erscheinen also nur Seiten, die für junge Nutzer:innen geeignet und verständlich sind. Das ermöglichen die sogenannten Whitelists: Nur geprüfte Seiten, die von Medienpädagog:innen freigegeben wurden, erscheinen in den Suchergebnissen. Gefährdende Inhalte für Kinder werden herausgefiltert und landen auf der Blacklist.

Im Gegensatz zu Kindersuchmaschinen arbeiten herkömmliche Suchmaschinen mit Algorithmen, die das gesamte Internet durchsuchen. Wenn hier keine entsprechenden Kinderschutzeinstellungen vorgenommen sind, bekommen Kinder ungeeignete Ergebnisse angezeigt. Manchmal können sogar bei aktivierter SafeSearch-Funktion unpassende Inhalte wie Gewaltvideos, Fake News oder Werbung durchrutschen. Hier erfährst du alles zur Kindersicherung und wie du sie am Handy einstellst.

Warum also sind spezielle Suchmaschinen für Kinder so wichtig? Ganz einfach: Kinder haben noch nicht genug Erfahrung, um Inhalte kritisch zu bewerten. Eine passende Kindersuchmaschine, die auf altersgerechte Ergebnisse achtet, hilft den Kids dabei, das Internet ohne Überforderung oder unangenehme Überraschungen sicher zu entdecken. So lernt der Nachwuchs Schritt für Schritt den Umgang mit digitalen Medien im geschützten Raum.

Die fünf besten Kindersuchmaschinen.

Es gibt einige Tools, die den Kids das Surfen erleichtern, damit sie sich sicher und kindgerecht durch das Internet bewegen können. Nicht jede Kindersuchmaschine ist dabei gleich aufgebaut. Manche bieten mehr Infos, andere setzen auf spielerische Elemente oder klare Themenbereiche. Damit du schnell den Überblick bekommst, haben wir dir eine kompakte Liste der besten Kindersuchmaschinen zusammengestellt. Die Auswahl ist pädagogisch geprüft, leicht zu bedienen, geeignet für verschiedene Altersgruppen und teils auch als Kindersuchmaschinen-App verfügbar.

Name Beschreibung Zielgruppe/Alter Link/App
fragFINN Die grüne Raupe FINN ist Hüterin dieser beliebten Kindersuchmaschine. Es gibt zahlreiche geprüfte Seiten zu kindgerechten Themen, passende Videos, Surftipps, Erklärhilfen, Spiele und mehr. fragFINN arbeitet mit Whitelists und wird redaktionell betreut. Kinder von 6 bis 13 Jahren → Zur kindgerechten Suchmaschine fragFINN
→ Verfügbar als kostenlose App für IOS und Android
Helles Köpfchen Diese umfangreiche Kindersuchmaschine kombiniert kindgerechte Ergebnisse mit einem Online-Magazin: Du findest News, (Lern-)Spiele, Basteltipps, ein Lexikon und eine aktive Community mit Jugendreporter:innen. Kinder und Jugendliche von 8 bis 16 Jahren → Zur Webseite von Helles Köpfchen
Seitenstark Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk aus vielen geprüften Kinderseiten. Seitenstark bietet Infos, Lerninhalte, Spiele, mehrsprachige Videos und sicheres Surfen auf Partnerseiten. Dabei begleitet dich das Maskottchen Starky durch verschiedene Themenwelten von Wissen bis Spaß. Kinder von 6 bis 14 Jahren → Zur Kindersuchmaschine Seitenstark
Klexikon Als Wikipedia für Kinder beinhaltet Klexikon über 3.500 geprüfte Artikel. Dieses pädagogisch aufgearbeitete Online-Lexikon liefert Beiträge aus sämtlichen schulischen Bereichen sowie der Freizeit in passender Sprache für Kids. Kinder von 6 bis 14 Jahren → Hier entlang zum Kinder-Lexikon Klexion
Kindex Kindex richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche, als auch an Eltern und Erziehungsberechtigte und Pädagog:innen. Die auf der Plattform integrierte Suchmaschine liefert über 2.000 Ergebnisse zu Schulthemen über Kinderpolitik bis hin zu Empfehlungen anderer kind- und jugendfreundlicher Unterhaltungsseiten.
Kinder, Jugendliche, Eltern und Erziehungsberechtigte, Pädagog:innen → Direkt zur Kinderthemen-Suchmaschine von Kindex

Gibt es auch offline Kindersuchmaschinen?

Eine komplett offline nutzbare Kindersuchmaschine gibt es nicht, da Suchmaschinen davon leben, das Internet in Echtzeit zu durchsuchen. Aber: Viele Inhalte aus Tools wie fragFINN, Helles Köpfchen oder Klexikon lassen sich im Vorfeld herunterladen oder ausdrucken. So können die Kids auch ohne ständige Internetverbindung auf kindgerechtes Wissen zugreifen. Das ist besonders praktisch für Reisen oder als Vorbereitung für den Unterricht.


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Welche Vorteile bieten Kindersuchmaschinen?

Kindersuchmaschinen sind weit mehr als nur ein Google-Ersatz für den Nachwuchs. Sie schaffen einen sicheren Einstieg ins Internet und helfen dabei, digitale Medienkompetenz von klein auf zu entwickeln. Das sind die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Schutz vor ungeeigneten Inhalten: Im Gegensatz zu normalen Suchmaschinen filtern Kindersuchmaschinen problematische Inhalte wie Pornografie, Gewalt oder Werbung konsequent heraus. Sie verwenden sogenannte Whitelists: Nur geprüfte und kindgerechte Seiten werden angezeigt. So wird verhindert, dass dein Kind auf schädliche Inhalte stößt. Hier geben wir zusätzliche Tipps, wie du deinem Kind erklären kannst, Fake News zu erkennen.
  • Pädagogisch geprüfte Inhalte: Die Ergebnisse und Seiten stammen von Medienpädagog:innen oder Redakteur:innen, die jede Webseite einzeln prüfen und freigeben. Anders als bei Google, wo Algorithmen entscheiden, steht hier die Qualität im Vordergrund. So findet dein Kind nicht nur sichere Inhalte, sondern auch Wissen auf verständlichem Niveau.
  • Datenschutz und werbefreie Nutzung: Die meisten Kindersuchmaschinen verzichten bewusst auf personalisierte Werbung und erheben keine unnötigen Daten. Das schützt nicht nur die Privatsphäre deines Kindes, sondern verhindert auch, dass es durch blinkende Werbebanner abgelenkt wird oder auf dubiose Angebote klickt.
  • Einfache Bedienung und altersgerechte Inhalte: Kindersuchmaschinen überzeugen durch intuitive Navigation, große Buttons und eine klar verständliche Sprache. So kommen auch jüngere Kinder selbstständig zurecht und bleiben motiviert, das Internet zu entdecken.
  • Förderung von Medienkompetenz: Neben Sicherheit bieten Kindersuchmaschinen auch Lernchancen. Sie fördern die Fähigkeit, Informationen gezielt zu suchen, zu bewerten und einzuordnen. Viele Seiten funktionieren wie ein Lexikon oder ein kleines Wikipedia für Kinder, um Begriffe selbstständig zu recherchieren und zu verstehen.

Kindersichere Einstellungen in herkömmlichen Suchmaschinen.

Auch wenn eine Kindersuchmaschine die sicherste Lösung ist, nutzen viele Kids früher oder später klassische Suchdienste wie Google. Deshalb ist es wichtig, dass du das Suchverhalten aktiv begleitest: Sprich regelmäßig mit deinem Kind, sucht gemeinsam nach Informationen und erkläre, wie man Inhalte richtig bewertet.

Ein erster, einfacher Schritt zum sicheren Surfen in herkömmlichen Suchmaschinen ist die Aktivierung der SafeSearch-Funktion. Diese Einstellung filtert explizite Inhalte aus den Google-Suchergebnissen, also zum Beispiel Seiten mit Gewalt, sexuellen Inhalten oder schockierenden Bildern. Du findest die Funktion in den Google-Einstellungen unter dem Menüpunkt „Datenschutz und Sicherheit“. Eine zusätzliche elterliche Kontrolle wird trotzdem empfohlen, da manche ungeeignete Ergebnisse vielleicht doch durchrutschen können.

Tipp: Mit Google Kids Space, das auf ausgewählten Android-Tablets verfügbar ist, schaffst du eine noch sichere Umgebung für deinen Nachwuchs. Mit dem Modus können Kinder in einer geschützten Umgebung Apps, Videos, Bücher und Spiele entdecken, die pädagogisch geprüft und nach Interessen ausgewählt sind. Eltern können im Hintergrund über die Google Family Link App steuern, welche Inhalte erlaubt sind, die Bildschirmzeit begrenzen und sogar Apps aus dem Google Play Store gezielt freigeben. Für mehr Kontrolle: Hier findest du passende kostenlose Apps zur Handy-Zeitbegrenzung für Kinder.

Fazit.

Kindersuchmaschinen sind ideale Begleiter für Kinder, die das Internet sicher und auf Augenhöhe entdecken möchten. Sie schützen vor ungeeigneten Inhalten, liefern geprüfte Seiten und stärken Medienkompetenz von Anfang an. Ob direkt über die Webseite, eine Kindersuchmaschinen-App oder offline vorbereitet: Mit Tools wie fragFINN, Helles Köpfchen, Seitenstark, Klexikon oder Kindex surft dein Nachwuchs im geschützten Raum.

FAQs

Dein Nachwuchs bekommt das allererste Smartphone? Erfahre hier, was du zum ersten Handy für dein Kind wissen musst. Das Smartphone kann sich manchmal auch als Türöffner zu Schattenseiten entpuppen. Hier klären wir auf, wie du Cybermobbing erkennen kannst und welche Maßnahmen es dagegen gibt.


Artikel verfasst von Matthias aus dem Drei Redaktionsteam.

Über den Autor:

Wer es nicht im Kopf hat, hat es in den Beinen? Nicht mit Redakteur Matthias. Denn wo immer es einen Life Hack oder einen Kniff gibt, der uns das Leben erleichtert: Matthias kennt ihn – und teilt sein Wissen in seinen Artikeln gerne mit Ihnen. Du willst mehr davon? Hier geht es zu allen Beiträgen von Matthias rund um die besten Tipps & Tricks.


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